Dienstag, 10. Juni 2014

Schwere Unwetter in NRW endlich als Warnsignal begreifen

Die schweren Unwetter in NRW mit Sturmgeschwindigkeiten bis zu 150 km sind nach Auffassung der Lemgoer Ortsgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland ein weiteres Warnsignal an uns Menschen, endlich den Klimaschutz und die Energiewende ganz oben auf die Tagesordnung zu setzten und auf allen Ebenen zu handeln.  
Fotos von Orkanschäden aus Recklinghausen


Weltweit haben die Naturkatastrophen inzwischen ein Ausmaß erreicht, das nach Auffassung des BUND Lemgo sehr bedrohlich ist. Laut neuem Bericht für das Jahr 2013 der Münchener Rückversicherung gibt es nach wie vor keine Umkehr des negativen Trends. Die Münchener Rückversicherung dokumentiert seit Jahren die großen Naturkatastrophen und ihre Entwicklung. 850 große Naturkatastrophen wurden im Jahr 2013 weltweit ermittelt. Über 20.000 Menschen fanden dabei den Tod. 

Der Bericht der Münchener Rückversicherung und die aktuellen Ereignisse zeigen nach Auffassung des BUND Lemgo, wie notwendig Maßnahmen zur Eindämmung der Treibhausgase sind, und dass ein Nichthandeln und ein weiteres Vertagen unverantwortlich sind. Der BUND Lemgo kritisiert Bürgerinitiativen gegen Windkraft, die es versäumen, sich aus Verantwortung gegenüber kommenden Generationen für die Energiewende einzusetzen.

Mit Genehmigung der Münchener Rückversicherung stellt der BUND Lemgo den Bericht über die Naturkatastrophen 2013 auf seinen Internetseiten zum kostenfreien Downloadzur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten des BUND Lemgo weitere Informationen und diverse Links. Bürger, die sich in Sachen Klimaschutz engagieren möchten sind beim BUND Lemgo herzlich willkommen. Kontaktaufnahme per Email unter kontakt@bund-lemgo.de.

Willi Hennebrüder, Lemgo

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