Samstag, 1. Juni 2019

Flughafen Paderborn: Die Kasse bleibt zu!

Die Betonindustrie liebt sie: überflüssige Flughäfen wie Kassel-Calden

Die Forderung der Industrie- und Handelskammern und des Paderborner Landrats Manfred Müller, die kommunalen Zuschüsse für den defizitären Flughafen Paderborn/Lippstadt zu erhöhen, ist unverschämt und in Zeiten des Klimawandels völlig weltfremd. Das erklärt Jens Jürgen Korff, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in OWL.

Samstag, 25. Mai 2019

Klimanotstand in Herford und Höxter beschlossen, in Gütersloh beantragt

Der Rat der Stadt Herford hat auf Antrag von Barbara Rodi von der Friedensfördernden Energie-Genossenschaft Herford nach dem Vorbild von Konstanz am 17. Mai 2019 den Klimanotstand erklärt. Münster folgte am 20. Mai als erste Großstadt in NRW, auf Antrag von Fridays-for-Future-Aktivistinnen (WDR-Bericht). Für die Stadt Gütersloh hat Achim Hertzke als Sprecher der Naturschutzverbände am 23. Mai den Antrag an den Klimabeirat von Gütersloh gestellt, diesen Beispielen zu folgen. Ende Juni beschloss auch der Rat der Stadt Höxter nach kontroverser Debatte den Klimanotstand, auf Grundlage eines Bürgerantrags.

Montag, 29. April 2019

15 Bielefelder Bäche in einer Tour

Beckendorfer Mühlenbach


Dass Bielefeld doch am Wasser liegt, will der BUND Bielefeld am Sonntag, 5. Mai, den Bielefelder*n auf einer Radtour zur Natur beweisen. Jens Jürgen Korff präsentiert auf der rund 20 km langen Strecke: Johannisbach, Twellbach, Krebsbach, Klosterbach, Hasbach, Schwarzbach, Beckendorfer Mühlenbach, Schlosshofbach, Gellershagener Bach und einige weitere plätschernde Gesellen mit ihren schönsten Mäandern und Kolken. Start 10 Uhr am Tierpark Olderdissen, oberer Parkplatz, Kaffeepause im Hofcafé, Ende ca. 15 Uhr am Meierteich. Teilnahmegebühr 10 € (Kinder 5 €).

Starkregen, Grundwasser und Abwasserrohre


Manfred Dümmer, Grundwasserexperte des BUND, nimmt Stellung zur Meldung der NW vom 6./7.4.2019: "Schutz vor Starkregen wird für Hausbesitzer teuer": Hausbesitzer müssen sich auch um die Dichtheit ihrer Abwasserkanäle kümmern.

Dienstag, 12. März 2019

Macht uns der Klimawandel krank? Podiumsdiskussion in Bad Oeynhausen

Klimatische Veränderungen machen sich schon heute weltweit bemerkbar - und sie beeinflussen in vielfältiger Weise unsere Gesundheit. Ein Info-Abend am 22. März 2019 soll mit spannenden Kurzvorträgen informieren, lokale Handlungsperspektiven aufzeigen und zur Diskussion anregen. Veranstalter sind die Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen, die örtliche Eine Welt-Gruppe, der BUND und die BUKO Pharma-Kampagne.

Montag, 25. Februar 2019

BUND-Gartentipp: Eigenkompostierung statt Hochmoortorf


Ein Beitrag zur Erhaltung bedrohter Tier- und Pflanzenarten und zum Klimaschutz


Für die bevorstehende Gartensaison kaufen viele Verbraucher für Pflanzungen Gartenerde ein. Hier bittet die Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland einmal genau darauf zu achten, was in der Gartenerde nun wirklich drin ist. Da wegen der Zerstörung des wertvollen und inzwischen sehr raren Lebensraumes Hochmoore der Torfabbau in die Kritik geraten ist, steht auf den Produkten für den Garten nicht mehr der Begriff „Torf“, sondern „Gartenerde“. Nur wenn man einmal beim Kleingedruckten nachsieht, entpuppt sich die Gartenerde als Mogelpackung. Da findet man die Information, dass es sich eigentlich um Torf handelt.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Wolfsgebiet in der Senne ausgewiesen

Wolf (Canis lupus) | Gary Kramer [Public domain], via Wikimedia Commons

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser gibt bekannt: Ab heute, 20. Dezember 2018, können Maßnahmen zum Herdenschutz auch in Ostwestfalen, in den Kreisen Lippe, Höxter, Paderborn, der Stadt Bielefeld und Teilen des Kreises Gütersloh gefördert werden. Nach dem "Wolfsgebiet Schermbeck" am Niederrhein weist das Umweltministerium nun ein weiteres Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Senne aus.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Essen ist politisch! Demo 19.1.2019 in Berlin! Busse aus OWL


Unter dem Motto "Essen ist politisch" demonstrieren am Samstag, dem 19. Januar 2019, wieder Zehntausende dafür, der Agrarindustrie den Geldhahn abzudrehen. Stattdessen sollen die 60 Milliarden Euro EU-Mittel pro Jahr in gutes Essen, eine natur- und klimagerechte Landwirtschaft und den Erhalt der Höfe fließen. Aus OWL fahren Busse nach Berlin...

Dienstag, 18. Dezember 2018

„Purer Populismus!“ BUND kritisiert Ratsentscheid zum Bergertor – und prüft Rechtsmittel

„Der Ratsbeschluss zum Bergertor-Wehr am letzten Freitag hat alle enttäuscht, die bei der Ratsmehrheit ein Verantwortungsgefühl für die Natur in der Stadt Herford erwartet haben,“ kommentiert BUND-Kreisvorsitzender Bernd Meier-Lammering. Es geht um die Entscheidung der Stadt Herford zum Neubau des Bergertor-Wehres der Werre. „Die Interessen der Natur sind in dieser Fehlentscheidung im Ränkespiel der Stadtpolitik, einem Mangel an Standhaftigkeit des Stadtoberhaupts und in einer gefährlichen Mischung aus Behauptungen, Halbwissen und daraus resultierender Hysterie untergegangen.“

Dienstag, 20. November 2018

Kohle stoppen! Klima retten! Demo in Köln und Berlin am 1.12.2018


Klimaschützer* demonstrieren am 1. Dezember 2018 in Köln und Berlin für den raschen Ausstieg Deutschlands aus der klimaschädlichen Braunkohle. Anlass sind die Verhandlungen der Kohlekommission und die UN-Klimakonferenz in Katowice. Auch aus Bielefeld, Detmold, Lage und Lemgo fahren Busse zur zentralen Demo in Köln.

Montag, 12. November 2018

Schild informiert über Renaturierung am Gellershagener Bach


9.11.2018. Aktive des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben gemeinsam mit dem Salzufler Schilderhersteller Infographik eine Informationstafel am Gellershagener Bach aufgestellt, nahe am Horstheider Weg. Die Tafel informiert über den Verlauf des Baches sowie über Renaturierungsaktionen, die der BUND seit 2017 an seinem Patenbach durchgeführt hat.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Hambacher Wald retten! Kohle stoppen! Ostwestfalen unterwegs


Am 6. Oktober wollen Zehntausende von Umwelt- und Naturschützern bei Kerpen-Buir gegen die sinnlose Fällung des Hambacher Waldes und die geplante Vergrößerung des Braunkohletagebaus Hambach demonstrieren. Mit dabei sind viele Engagierte aus Ostwestfalen-Lippe, die mit Zügen und Bussen anreisen. Eine Übersicht hat die BUND-Regionalgruppe OWL.

Samstag, 30. Juni 2018

Menschen in NRW wollen Nationalpark Senne

Düsseldorf, Juni 2018 - 85 Prozent der Bevölkerung in NRW befürworten die Einrichtung eines Nationalparks in der Senne, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Zusätzlich liegen mehr als 15.000 formelle Einwendungen gegen die Streichung des Nationalparks aus dem Landesentwicklungsplan vor. Eine klare Botschaft an die NRW Landesregierung.

Details auf www.nationalpark-senne.de

Montag, 16. April 2018

Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung durch alte Apfelsorten

Lemgo, April 2018 - Auf Einladung der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland berichtete Professor Dr. Karl Christian Bergmann vom Allergiezentrum der Berliner Charité nach Lemgo gekommen. Sein Vortrag hatte das Thema: "Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung für Geschädigte - Ergebnisse einer Studie zur Toleranzentwicklung durch Essen allergenarmer Äpfel".

Donnerstag, 8. Februar 2018

Dramatischer Rückgang der Kiebitze im Raum Bielefeld/Gütersloh


Im Jahresbericht 55/2017 des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend erschienen die Ergebnisse der Wiesenvogelkartierung 2016. Frank Püchel-Wieling verzeichnet eine "dramatische Abnahme des Kiebitzes Vanellus vanellus im Kreis Gütersloh und in der Stadt Bielefeld".

Dienstag, 23. Januar 2018

Lutter-Grünzug als Chance für eine naturnahe Gewässerentwicklung nutzen


Lutter-Stauteich III: Wie kommt der Bach am Stau vorbei?
BUND nimmt Stellung zum Konzept für den Lutter-Grünzug

Bäche sind einzigartige, artenreiche Lebensräume. Im Netz der Grünflächen sind Bäche eine Bereicherung mit hohem Erlebniswert. Leider befindet sich ein Großteil der Bachläufe in Bielefeld aufgrund von Eingriffen in einem schlechten ökologischen Zustand. Dies gilt besonders für die Lutter. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschlands (BUND) setzt sich deshalb dafür ein, bei der Umgestaltung des Lutter-Grünzuges mehr Raum für eine naturnahe Entwicklung einzuräumen. Aus Sicht des BUND wäre das kein Widerspruch zur Nutzung der Lutter-Aue als Grünfläche für Freizeit und Erholung.

Freitag, 29. Dezember 2017

Wir haben Agrarindustrie satt - Demo am 20.1.2018 in Berlin - Busse aus OWL


Am 20. Januar 2018 schlagen Umwelt- und Naturschützer und Anhänger des Ökolandbaus im Zentrum von Berlin Alarm für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und gerechten Welthandel. Zum mittlerweile 8. Mal gehen sie auf die Straße und treten für die Agrar- und Ernährungswende ein. Aus Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Paderborn und Werther fahren Busse oder organisierte Bahnfahrgruppen nach Berlin.

Freitag, 15. Dezember 2017

BIO-Streuobstwiesen-Apfelsaft aus Lemgo ist Testsieger


Carolin Harbusch und Laura Dziachan absolvieren beim Biolandhof von Karla Ebert in Lemgo ein freiwilliges ökologisches Jahr. Im Rahmen eines Seminars hatten sich die beiden für die Vorstellung ihrer Arbeit etwas Besonderes ausgedacht. Eine Blindverkostung von 5 verschiedenen naturtrüben Apfelsäften. 25 Teilnehmer kürten dabei den BIO-Streuobstwiesen-Apfelsaft aus Lemgo zum Testsieger.

Donnerstag, 23. November 2017

Bielefeld natürlich – Stoppt den Flächenfraß!

Die Bürgerinitiative "Bielefeld natürlich" informierte in einer Veranstaltung am 20.11.2017 in der Andreaskirche in Bielefeld-Babenhausen über die Planungen der Stadt Bielefeld rund um den "Campus Nord" und das sog. Ortsentwicklungskonzept Babenhausen. Vor rund 60 Teilnehmern, überwiegend aus den betroffenen Stadtbezirken, sprachen zwei Referenten der Bürgerinitiative und ein Landwirt aus Jöllenbeck als Vertreter des Landwirtschaftsverbandes.

Mittwoch, 15. November 2017

Wo bleibt die Umwelt, Frau Ministerin?

Bund für Umwelt und Naturschutz kritisiert NRW-Agrarministerin Schulze Föcking

Bernd Meier-Lammering, Biologe und Sprecher des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zeigte sich erschrocken über die Äußerungen von Frau Schulze Föcking auf dem Kreisverbandstag der Landwirte. "Ich hätte doch von einer Umweltministerin deutlich mehr Objektivität erwartet" so Meier-Lammering. Es sei für den BUND völlig unverständlich, wie sie den negativen Einfluss der Intensivlandwirtschaft auf die Biodiversität absolut verleugne. "Man braucht kein Biologe und Wissenschaftler zu sein, sondern nur mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft gehen, um festzustellen, dass fast überall die Lerchen verstummt sind, man so gut wie keine Rebhuhnketten mehr sieht und man nur noch an ganz wenigen Stellen das Kiwitt der Kiebitze vernehmen kann", erläutert der Kreisgruppensprecher.