Donnerstag, 20. Dezember 2018

Wolfsgebiet in der Senne ausgewiesen

Wolf (Canis lupus) | Gary Kramer [Public domain], via Wikimedia Commons

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser gibt bekannt: Ab heute, 20. Dezember 2018, können Maßnahmen zum Herdenschutz auch in Ostwestfalen, in den Kreisen Lippe, Höxter, Paderborn, der Stadt Bielefeld und Teilen des Kreises Gütersloh gefördert werden. Nach dem "Wolfsgebiet Schermbeck" am Niederrhein weist das Umweltministerium nun ein weiteres Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Senne aus.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Essen ist politisch! Demo 19.1.2019 in Berlin! Busse aus OWL


Unter dem Motto "Essen ist politisch" demonstrieren am Samstag, dem 19. Januar 2019, wieder Zehntausende dafür, der Agrarindustrie den Geldhahn abzudrehen. Stattdessen sollen die 60 Milliarden Euro EU-Mittel pro Jahr in gutes Essen, eine natur- und klimagerechte Landwirtschaft und den Erhalt der Höfe fließen. Aus OWL fahren Busse nach Berlin...

Dienstag, 18. Dezember 2018

„Purer Populismus!“ BUND kritisiert Ratsentscheid zum Bergertor – und prüft Rechtsmittel

„Der Ratsbeschluss zum Bergertor-Wehr am letzten Freitag hat alle enttäuscht, die bei der Ratsmehrheit ein Verantwortungsgefühl für die Natur in der Stadt Herford erwartet haben,“ kommentiert BUND-Kreisvorsitzender Bernd Meier-Lammering. Es geht um die Entscheidung der Stadt Herford zum Neubau des Bergertor-Wehres der Werre. „Die Interessen der Natur sind in dieser Fehlentscheidung im Ränkespiel der Stadtpolitik, einem Mangel an Standhaftigkeit des Stadtoberhaupts und in einer gefährlichen Mischung aus Behauptungen, Halbwissen und daraus resultierender Hysterie untergegangen.“

Dienstag, 20. November 2018

Kohle stoppen! Klima retten! Demo in Köln und Berlin am 1.12.2018


Klimaschützer* demonstrieren am 1. Dezember 2018 in Köln und Berlin für den raschen Ausstieg Deutschlands aus der klimaschädlichen Braunkohle. Anlass sind die Verhandlungen der Kohlekommission und die UN-Klimakonferenz in Katowice. Auch aus Bielefeld, Detmold, Lage und Lemgo fahren Busse zur zentralen Demo in Köln.

Montag, 12. November 2018

Schild informiert über Renaturierung am Gellershagener Bach


9.11.2018. Aktive des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben gemeinsam mit dem Salzufler Schilderhersteller Infographik eine Informationstafel am Gellershagener Bach aufgestellt, nahe am Horstheider Weg. Die Tafel informiert über den Verlauf des Baches sowie über Renaturierungsaktionen, die der BUND seit 2017 an seinem Patenbach durchgeführt hat.

Dienstag, 2. Oktober 2018

Hambacher Wald retten! Kohle stoppen! Ostwestfalen unterwegs


Am 6. Oktober wollen Zehntausende von Umwelt- und Naturschützern bei Kerpen-Buir gegen die sinnlose Fällung des Hambacher Waldes und die geplante Vergrößerung des Braunkohletagebaus Hambach demonstrieren. Mit dabei sind viele Engagierte aus Ostwestfalen-Lippe, die mit Zügen und Bussen anreisen. Eine Übersicht hat die BUND-Regionalgruppe OWL.

Samstag, 30. Juni 2018

Menschen in NRW wollen Nationalpark Senne

Düsseldorf, Juni 2018 - 85 Prozent der Bevölkerung in NRW befürworten die Einrichtung eines Nationalparks in der Senne, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Zusätzlich liegen mehr als 15.000 formelle Einwendungen gegen die Streichung des Nationalparks aus dem Landesentwicklungsplan vor. Eine klare Botschaft an die NRW Landesregierung.

Details auf www.nationalpark-senne.de

Montag, 16. April 2018

Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung durch alte Apfelsorten

Lemgo, April 2018 - Auf Einladung der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland berichtete Professor Dr. Karl Christian Bergmann vom Allergiezentrum der Berliner Charité nach Lemgo gekommen. Sein Vortrag hatte das Thema: "Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung für Geschädigte - Ergebnisse einer Studie zur Toleranzentwicklung durch Essen allergenarmer Äpfel".

Donnerstag, 8. Februar 2018

Dramatischer Rückgang der Kiebitze im Raum Bielefeld/Gütersloh


Im Jahresbericht 55/2017 des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend erschienen die Ergebnisse der Wiesenvogelkartierung 2016. Frank Püchel-Wieling verzeichnet eine "dramatische Abnahme des Kiebitzes Vanellus vanellus im Kreis Gütersloh und in der Stadt Bielefeld".

Dienstag, 23. Januar 2018

Lutter-Grünzug als Chance für eine naturnahe Gewässerentwicklung nutzen


Lutter-Stauteich III: Wie kommt der Bach am Stau vorbei?
BUND nimmt Stellung zum Konzept für den Lutter-Grünzug

Bäche sind einzigartige, artenreiche Lebensräume. Im Netz der Grünflächen sind Bäche eine Bereicherung mit hohem Erlebniswert. Leider befindet sich ein Großteil der Bachläufe in Bielefeld aufgrund von Eingriffen in einem schlechten ökologischen Zustand. Dies gilt besonders für die Lutter. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschlands (BUND) setzt sich deshalb dafür ein, bei der Umgestaltung des Lutter-Grünzuges mehr Raum für eine naturnahe Entwicklung einzuräumen. Aus Sicht des BUND wäre das kein Widerspruch zur Nutzung der Lutter-Aue als Grünfläche für Freizeit und Erholung.

Freitag, 29. Dezember 2017

Wir haben Agrarindustrie satt - Demo am 20.1.2018 in Berlin - Busse aus OWL


Am 20. Januar 2018 schlagen Umwelt- und Naturschützer und Anhänger des Ökolandbaus im Zentrum von Berlin Alarm für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und gerechten Welthandel. Zum mittlerweile 8. Mal gehen sie auf die Straße und treten für die Agrar- und Ernährungswende ein. Aus Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Paderborn und Werther fahren Busse oder organisierte Bahnfahrgruppen nach Berlin.

Freitag, 15. Dezember 2017

BIO-Streuobstwiesen-Apfelsaft aus Lemgo ist Testsieger


Carolin Harbusch und Laura Dziachan absolvieren beim Biolandhof von Karla Ebert in Lemgo ein freiwilliges ökologisches Jahr. Im Rahmen eines Seminars hatten sich die beiden für die Vorstellung ihrer Arbeit etwas Besonderes ausgedacht. Eine Blindverkostung von 5 verschiedenen naturtrüben Apfelsäften. 25 Teilnehmer kürten dabei den BIO-Streuobstwiesen-Apfelsaft aus Lemgo zum Testsieger.

Donnerstag, 23. November 2017

Bielefeld natürlich – Stoppt den Flächenfraß!

Die Bürgerinitiative "Bielefeld natürlich" informierte in einer Veranstaltung am 20.11.2017 in der Andreaskirche in Bielefeld-Babenhausen über die Planungen der Stadt Bielefeld rund um den "Campus Nord" und das sog. Ortsentwicklungskonzept Babenhausen. Vor rund 60 Teilnehmern, überwiegend aus den betroffenen Stadtbezirken, sprachen zwei Referenten der Bürgerinitiative und ein Landwirt aus Jöllenbeck als Vertreter des Landwirtschaftsverbandes.

Mittwoch, 15. November 2017

Wo bleibt die Umwelt, Frau Ministerin?

Bund für Umwelt und Naturschutz kritisiert NRW-Agrarministerin Schulze Föcking

Bernd Meier-Lammering, Biologe und Sprecher des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zeigte sich erschrocken über die Äußerungen von Frau Schulze Föcking auf dem Kreisverbandstag der Landwirte. "Ich hätte doch von einer Umweltministerin deutlich mehr Objektivität erwartet" so Meier-Lammering. Es sei für den BUND völlig unverständlich, wie sie den negativen Einfluss der Intensivlandwirtschaft auf die Biodiversität absolut verleugne. "Man braucht kein Biologe und Wissenschaftler zu sein, sondern nur mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft gehen, um festzustellen, dass fast überall die Lerchen verstummt sind, man so gut wie keine Rebhuhnketten mehr sieht und man nur noch an ganz wenigen Stellen das Kiwitt der Kiebitze vernehmen kann", erläutert der Kreisgruppensprecher.


Freitag, 18. August 2017

Website "Bielefelder Bäche" ist online

Johannisbach-Mäander in Bielefeld, unterhalb des Obersees

Nach den Bäumen die Bäche: Der BUND Bielefeld hat sich vorgenommen, die über 70 Bielefelder Bäche auf einer neuen Website "Bielefelder Bäche" zu porträtieren. Das erste veröffentlichte Porträt gilt dem Gellershagener Bach. Kein Zufall, denn das ist der Patenbach des BUND Bielefeld, an dem die Naturschützer im Sommer 2017 mit praktischen Renaturierungsarbeiten begonnen haben.
Die Website erschien mit freundlicher Unterstützung des Bielefelder IT-Kompetenznetzwerks BIKONET.

Kontakt: Jens Jürgen Korff
Tel. 0521/ 3043 6987
jens.korff<at>bund.net

Freitag, 21. Juli 2017

Planen und Bauen für die Zukunft - Was können wir tun?

Gütersloh: Zu dem brisanten Thema hatten die Gemeinschaft für die Natur Gütersloh (GNU) und die Stiftung für die Natur Ravensberg zu einer Podiumsdiskussion geladen. Während der vielfältigen Diskussion am 12. Juli 2017 mit Vertretern der IHK, der Landwirtschaft, der Naturschutzverbände und der Behörden im Kreishaus Gütersloh wurde klar: Die größte Herausforderung der Zukunft, gerade auch in Ostwestfalen-Lippe, ist der Flächenverbrauch und der Umgang mit ihm. Dabei ist die Anzahl an ausbaufähigen Vorschlägen groß und es liegt nun daran, diese umzusetzen.

Von Kleidern und Menschen - Der wahre Preis unserer Mode


Das faire Festival für Bielefeld geht in diesem Jahr unter dem Motto “Nutze Deine Ressourcen” in die zweite Runde. Mit großartigen Bands und Dj‘s, schmackhaftem Essen und Getränken, interessanten Vorträgen und Workshops sowie unterschiedlichsten Ständen und Mitmachaktionen ist ein fulminantes Festivalerlebnis der besonderen Art geboten! Der Stand des BUND Bielefeld stand unter dem Thema: "Von Kleidern und Menschen - Der wahre Preis unserer Mode".

BUND-Tipp: Kräuterspirale anlegen

Kräuterspirale

Heutzutage sind die Grundstücke wegen der hohen Grundstückspreise meist klein geraten. Wer dennoch einen Nutzgarten anlegen möchte, muss versuchen den vorhandenen Raum optimal zu nutzen. Dazu gehört z.B. ein Hochbeet und eine Kräuterspirale. 


Petition: Vogelfreundliche Architektur im Kreis Minden-Lübbecke

Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 18 Millionen Vögel durch Kollisionen mi Glas. Doch das muss nicht sein! Denn Gebäude können schon vor der Baugenehmigung vogelfreundlich geplant werden.

Transparente und spiegelnde Bauelemente sind ein unsichtbares Hindernis für Vögel. Der sogenannte "Vogelschlag an Glas" ist eines der größten Vogelschutz-Problematiken unserer Zeit. Dieses könnte durch eine vogelfreundliche Bauweise leicht verhindert werden und den unnötigen Tod vieler Vögel unterbinden. Dafür müssen geltende Gesetze vor Ort lediglich umgesetzt und das Vollzugsdefizit beseitigt werden:
§ 44 (1) Nr. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet das Töten oder Verletzen wild lebender, besonders geschützter Tierarten. Zu diesen gehören alle in Deutschland wildlebenden Vögel.
§1 (6) Baugesetzbuch: "zu berücksichtigen: 7. ... die Auswirkungen auf Tiere, ... und die biologische Vielfalt, ..."

Mittwoch, 12. Juli 2017

Veranstaltung: Planen und Bauen für die Zukunft - Was können wir tun?

Pro Tag werden in NRW rund zehn Hektar versiegelt. Der Kreis Gütersloh gehört zu den
53 Kreisen und kreisfreien Städten im Land, wo besonders viel naturnahe Fläche verloren
geht: jeden Tag ein halber Hektar. Nach Angaben des Landes waren 1992 knapp 17.000
Hektar im Kreis Gütersloh als Verkehrs- und Siedlungsfläche verzeichnet – 2014 waren es
schon über 21.000 Hektar, ein Fünftel des Kreisgebietes. Für die Landwirtschaft ist die
zunehmende Überbauung von Boden existenzbedrohend. Die Wirtschaft möchte
bedarfsgerechten und marktfähigen Freiraum für Gewerbe und Industrie. Sie versteht dies
als Daseinsvorsorge. Kreise und Kommunen wollen nachhaltig zwar handeln, unterliegen
aber im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen vielfach tatsächlichen oder
vermeintlichen Zwängen. Die Gemeinschaft für Natur und Umweltschutz e.V. und die Stiftung für die Natur Ravensberg wollen das Thema diskutieren und laden dazu für Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 18 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion in das Kreishaus Gütersloh ein.