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Montag, 25. Februar 2019

BUND-Gartentipp: Eigenkompostierung statt Hochmoortorf


Ein Beitrag zur Erhaltung bedrohter Tier- und Pflanzenarten und zum Klimaschutz


Für die bevorstehende Gartensaison kaufen viele Verbraucher für Pflanzungen Gartenerde ein. Hier bittet die Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland einmal genau darauf zu achten, was in der Gartenerde nun wirklich drin ist. Da wegen der Zerstörung des wertvollen und inzwischen sehr raren Lebensraumes Hochmoore der Torfabbau in die Kritik geraten ist, steht auf den Produkten für den Garten nicht mehr der Begriff „Torf“, sondern „Gartenerde“. Nur wenn man einmal beim Kleingedruckten nachsieht, entpuppt sich die Gartenerde als Mogelpackung. Da findet man die Information, dass es sich eigentlich um Torf handelt.

Montag, 16. April 2018

Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung durch alte Apfelsorten

Lemgo, April 2018 - Auf Einladung der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland berichtete Professor Dr. Karl Christian Bergmann vom Allergiezentrum der Berliner Charité nach Lemgo gekommen. Sein Vortrag hatte das Thema: "Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung für Geschädigte - Ergebnisse einer Studie zur Toleranzentwicklung durch Essen allergenarmer Äpfel".

Freitag, 21. Juli 2017

BUND-Tipp: Kräuterspirale anlegen

Kräuterspirale

Heutzutage sind die Grundstücke wegen der hohen Grundstückspreise meist klein geraten. Wer dennoch einen Nutzgarten anlegen möchte, muss versuchen den vorhandenen Raum optimal zu nutzen. Dazu gehört z.B. ein Hochbeet und eine Kräuterspirale. 


Freitag, 5. Mai 2017

Blumen statt Rasenschnitt am Gellershagener Bach

Aktive des BUND Bielefeld und Nachbarn beseitigen Gartenabfälle am Gellershagener Bach. Foto: Niemeyer-Lüllwitz

Mehrere Aktive der BUND-Gruppe Bielefeld haben gemeinsam mit Nachbarn zur Heugabel gegriffen und aufgeräumt: Auf einer Wiese an der Straße Altenbrede lagerten offenbar seit Jahren größere Mengen Gartenabfälle. In Abstimmung mit dem Umweltamt der Stadt, das eine Mulde und eine Restmülltonne bereit stellte, räumten die Naturschützer auf.

Dienstag, 2. August 2016

BUND Lemgo unterstützt Forschung nach Inhaltsstoffen von Äpfeln

Willi Hennebrüder (BUND Lemgo), Professor Dr. Jürgen Zapp und Kirsten Wittkötter (Studentin an der Hochschule OWL) untersuchen kasachische Wildäpfel. Rechts unten Meinolf Hammerschmidt


Die Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat zum Zweck der Analyse von Inhaltsstoffen Äpfel aus dem Herkunftsland der Kulturäpfel beschafft. Bis vor wenigen Jahren wurde vermutet, dass unsere Kulturäpfel vom Holzapfel (Malus Sylvestris) abstammen. Erst durch die Möglichkeiten der modernen DNA-Analyse wurde man weiter östlich in der Gegend um Alma Ata, der „Vater der Äpfel” in Kasachstan entlang des Tien-Shan-Gebirges („Das himmlische Gebirge“) fündig. Der dort in ganzen Wäldern vorkommende Wildapfel (Malus sieversii) hat über Jahrhunderte eine Vielzahl von Sorten geschaffen, über deren Inhaltsstoffe kaum etwas bekannt ist. Die Wildapfelbäume werden mehrere 100 Jahre alt, wobei die Äpfel wesentlich kleiner ausfallen.

Montag, 16. Mai 2016

Zaunkönig als Helfer im Nutz- und Naturgarten schützen

Zaunkönig. Foto by Andreas Trepte (Own work) [CC BY-SA 2.5
(http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

Die Kreisgruppe Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland bittet die Gartenbesitzer, auf den Einsatz von Spritzmittel zu verzichten. Gerade jetzt sind die Vögel, z. B. die Zaunkönige, dabei, ihren Nachwuchs aufzuziehen. Werden Spritzmittel eingesetzt, nehmen die Vögel die noch im Todeskampf zappelnden Raupen auf und füttern damit ihren Nachwuchs. Dieser hat dann keine Überlebenschance. 

Montag, 11. April 2016

Vogelnistkästen an sicherem Platz anbringen oder schützen

Im April beginnen fast alle Vogelarten damit Nachwuchs heranzuziehen. Der BUND Lippe weist darauf hin, dass Nistplätze dabei vielen Gefahren ausgesetzt sind. So nimmt in Deutschland der Bestand an Katzen seit Jahren zu. Für unsere Vogelwelt bedeutet dies ein erhöhtes Risiko. Experten gehen inzwischen von einem Bestand von rund 8,4 Millionen Katzen inkl. ca. 2 Millionen verwilderter Hauskatzen aus, berichtet der Kreisverband Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Doch es gibt katzensichere Nistkästen.

Freitag, 25. März 2016

Globalisierung der Natur: Gartenflüchtlinge bedrängen natürliche Lebensräume

Invasive Riesensegge am Eselsbach in Leopoldshöhe

Wer ein Gartencenter aufsucht, findet eine riesige Auswahl an Pflanzen vor. Viele davon entstammen mittlerweile fremden Weltgegenden, kommen aus Ländern rund um den Globus zu uns. Exotik ist angesagt in Gärten und Parks. „Doch“, darauf möchte der NABU Lippe eindringlich hinweisen, „in die heimische Natur gehören gebietsfremde Arten nicht“!
Viele neue Arten haben sich seit Jahrhunderten als sogenannte Neophyten in die heimischen Ökosysteme integriert und sind Bestandteil unserer Flora geworden. Andererseits gibt es einige fremde Arten, und es werden immer mehr, die sich nicht anpassen, sondern sich so vermehren, dass sie einheimischen Arten den Raum nehmen und sie verdrängen.

Montag, 30. November 2015

Stachelbeerspanner ist Schmetterling des Jahres 2016


Berlin, 26.11.2015: Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben den Stachelbeerspanner (Abraxas grossulariata) zum Schmetterling des Jahres 2016 gekürt. Der Nachtfalter steht auf der Roten Liste und wird bundesweit als gefährdet eingestuft.

Dienstag, 25. August 2015

Von Bienen und Imkern - Vortrag in Lemgo

Honigbiene auf Dost

Der Kreisverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und die VHS Detmold-Lemgo laden zu einem Vortrag zum Thema "Von Bienen und Imkern" ein. Referent ist Ruben Neufeld - BUND Lemgo

Montag, 3. August 2015

BUND-Gartentipp: Wilder Majoran

Dunkle Erdhummel, Honigbiene und Dost (Foto: BUND Lippe)

Jetzt kann man beobachten, wie begehrt der Wilde Majoran bei Insekten ist. Der Kreisverband Lippe des Bund für Umwelt und Naturschutz bittet die Garteninhaber, etwas für Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge zu tun.

Freitag, 3. Juli 2015

Hilfe, Wespen!

Jetzt geht es schon wieder los mit der Angst vor den Wespen. Bald fallen sie wieder im Trupp über Kuchen, Limonade und alles Süße her, als gäbe es keine Alternative - und genau so ist es auch. Ausgewachsene Wespen brauchen Zucker – und zwar als „Flugbenzin“. Da es um diese Zeit wegen frühzeitiger Mähaktionen bereits an natürlichen Futterquellen wie Blütennektar mangelt bedienen sie sich eben auch an Limonaden, reifem Obst und Marmelade. Doch beim Kreisverband Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz ist man der Meinung, dass man sich lieber über Wespen freuen sollte, weil sie sehr nützlich sind.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Durchwachsene Silphie bietet Honigbienen, Wildbienen und vielen Insekten Nahrung - Garteninhaber können helfen

Lemgo, 27.05.2015: Die Biolandgärtnerei der Lebenshilfe Lemgo und die Kreisgruppe Lippe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland starten in diesem Jahr gemeinsam ein Projekt um Honigbienen und Wildbienen zu helfen. Dazu hat die Gärtnerei Pflanzen der  “Durchwachsenen Silphie” herangezogen, die eine hervorragende Nahrungsquelle bietet und dies auch für viele Insekten. Es ist eine dauerhafte Pflanze und mit ihren zahlreichen gelben Blüten ist sie eine Zierde für jeden Garten.

Mittwoch, 20. Mai 2015

BUND Lemgo startet Projekt zum Thema Apfelallergie

Lemgo, 20.05.2015: Seit Jahren sammelt der Lemgoer Ortsgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Meldungen von Apfelallergikern welche Apfelsorten sie vertragen und welche nicht und stellt die Auswertung ins Internet.

Donnerstag, 16. April 2015

Wildbienen wichtig für die Bestäubung von Obstbäumen

Lemgo, 16.04.2015: Wenn Honigbienen beim Bestäuben von Hummeln, Wildbienen und Schwebfliegen unterstützt werden, können Bauer und Hobbygärtner mehr ernten. Dies haben Forscher der Universität Zürich festgestellt.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Großes Interesse am Apfeltag im Hexenbürgermeisterhaus


Museumsleiter Jürgen Scheffler und der Vorsitzende der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland Eckhard Buschmeier waren sehr zufrieden, was die Resonanz am 1. Lemgoer Apfeltag im Hexenbürgermeisterhaus anbelangt. Mehr als 900 Besucher wurden gezählt. Auch alle Aussteller zogen eine sehr positive Resonanz.