Am 20. Januar 2018 schlagen Umwelt- und Naturschützer und Anhänger des Ökolandbaus im Zentrum
von Berlin Alarm für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft,
artgerechte Tierhaltung und gerechten Welthandel. Zum mittlerweile 8. Mal gehen sie auf die Straße und treten für die
Agrar- und Ernährungswende ein. Aus Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Paderborn und Werther fahren Busse oder organisierte Bahnfahrgruppen nach Berlin.
Freitag, 29. Dezember 2017
Freitag, 15. Dezember 2017
BIO-Streuobstwiesen-Apfelsaft aus Lemgo ist Testsieger
Carolin Harbusch und Laura Dziachan absolvieren beim Biolandhof von Karla Ebert in Lemgo ein freiwilliges ökologisches Jahr. Im Rahmen eines Seminars hatten sich die beiden für die Vorstellung ihrer Arbeit etwas Besonderes ausgedacht. Eine Blindverkostung von 5 verschiedenen naturtrüben Apfelsäften. 25 Teilnehmer kürten dabei den BIO-Streuobstwiesen-Apfelsaft aus Lemgo zum Testsieger.
Donnerstag, 23. November 2017
Bielefeld natürlich – Stoppt den Flächenfraß!
Die Bürgerinitiative "Bielefeld natürlich" informierte in einer Veranstaltung am 20.11.2017 in der Andreaskirche in Bielefeld-Babenhausen über die Planungen der Stadt Bielefeld rund um den "Campus Nord" und das sog. Ortsentwicklungskonzept Babenhausen. Vor rund 60 Teilnehmern, überwiegend aus den betroffenen Stadtbezirken, sprachen zwei Referenten der Bürgerinitiative und ein Landwirt aus Jöllenbeck als Vertreter des Landwirtschaftsverbandes.
Mittwoch, 15. November 2017
Wo bleibt die Umwelt, Frau Ministerin?
Bund für Umwelt und Naturschutz kritisiert NRW-Agrarministerin Schulze Föcking
Bernd Meier-Lammering, Biologe und Sprecher des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zeigte sich erschrocken über die Äußerungen von Frau Schulze Föcking auf dem Kreisverbandstag der Landwirte. "Ich hätte doch von einer Umweltministerin deutlich mehr Objektivität erwartet" so Meier-Lammering. Es sei für den BUND völlig unverständlich, wie sie den negativen Einfluss der Intensivlandwirtschaft auf die Biodiversität absolut verleugne. "Man braucht kein Biologe und Wissenschaftler zu sein, sondern nur mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft gehen, um festzustellen, dass fast überall die Lerchen verstummt sind, man so gut wie keine Rebhuhnketten mehr sieht und man nur noch an ganz wenigen Stellen das Kiwitt der Kiebitze vernehmen kann", erläutert der Kreisgruppensprecher.Freitag, 18. August 2017
Website "Bielefelder Bäche" ist online
Johannisbach-Mäander in Bielefeld, unterhalb des Obersees |
Nach den Bäumen die Bäche: Der BUND Bielefeld hat sich vorgenommen, die über 70 Bielefelder Bäche auf einer neuen Website "Bielefelder Bäche" zu porträtieren. Das erste veröffentlichte Porträt gilt dem Gellershagener Bach. Kein Zufall, denn das ist der Patenbach des BUND Bielefeld, an dem die Naturschützer im Sommer 2017 mit praktischen Renaturierungsarbeiten begonnen haben.
Die Website erschien mit freundlicher Unterstützung des Bielefelder IT-Kompetenznetzwerks BIKONET.
Kontakt: Jens Jürgen Korff
Tel. 0521/ 3043 6987
jens.korff<at>bund.net
Freitag, 21. Juli 2017
Planen und Bauen für die Zukunft - Was können wir tun?
Gütersloh: Zu dem
brisanten Thema hatten die Gemeinschaft für die Natur Gütersloh (GNU) und die
Stiftung für die Natur Ravensberg zu einer Podiumsdiskussion geladen. Während
der vielfältigen Diskussion am 12. Juli 2017 mit Vertretern der IHK, der Landwirtschaft,
der Naturschutzverbände und der Behörden im Kreishaus Gütersloh wurde klar: Die
größte Herausforderung der Zukunft, gerade auch in Ostwestfalen-Lippe, ist der
Flächenverbrauch und der Umgang mit ihm. Dabei ist die Anzahl an ausbaufähigen
Vorschlägen groß und es liegt nun daran, diese umzusetzen.
Von Kleidern und Menschen - Der wahre Preis unserer Mode
Das faire Festival für Bielefeld geht in diesem Jahr unter dem Motto “Nutze Deine Ressourcen” in die zweite Runde. Mit großartigen Bands und Dj‘s, schmackhaftem Essen und Getränken, interessanten Vorträgen und Workshops sowie unterschiedlich sten Ständen und Mitmachaktionen ist ein fulminantes Festivalerlebni s der besonderen Art geboten! Der Stand des BUND Bielefeld stand unter dem Thema: "Von Kleidern und Menschen - Der wahre Preis unserer Mode".
BUND-Tipp: Kräuterspirale anlegen
Petition: Vogelfreundliche Architektur im Kreis Minden-Lübbecke
Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 18 Millionen Vögel durch Kollisionen mi Glas. Doch das muss nicht sein! Denn Gebäude können schon vor der Baugenehmigung vogelfreundlich geplant werden.
Transparente und spiegelnde Bauelemente sind ein unsichtbares Hindernis für Vögel. Der sogenannte "Vogelschlag an Glas" ist eines der größten Vogelschutz-Problematiken unserer Zeit. Dieses könnte durch eine vogelfreundliche Bauweise leicht verhindert werden und den unnötigen Tod vieler Vögel unterbinden. Dafür müssen geltende Gesetze vor Ort lediglich umgesetzt und das Vollzugsdefizit beseitigt werden:
§ 44 (1) Nr. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet das Töten oder Verletzen wild lebender, besonders geschützter Tierarten. Zu diesen gehören alle in Deutschland wildlebenden Vögel.
§1 (6) Baugesetzbuch: "zu berücksichtigen: 7. ... die Auswirkungen auf Tiere, ... und die biologische Vielfalt, ..."
Mittwoch, 12. Juli 2017
Veranstaltung: Planen und Bauen für die Zukunft - Was können wir tun?
Pro Tag werden in NRW rund zehn Hektar versiegelt. Der Kreis Gütersloh gehört zu den
53 Kreisen und kreisfreien Städten im Land, wo besonders viel naturnahe Fläche verloren
geht: jeden Tag ein halber Hektar. Nach Angaben des Landes waren 1992 knapp 17.000
Hektar im Kreis Gütersloh als Verkehrs- und Siedlungsfläche verzeichnet – 2014 waren es
schon über 21.000 Hektar, ein Fünftel des Kreisgebietes. Für die Landwirtschaft ist die
zunehmende Überbauung von Boden existenzbedrohend. Die Wirtschaft möchte
bedarfsgerechten und marktfähigen Freiraum für Gewerbe und Industrie. Sie versteht dies
als Daseinsvorsorge. Kreise und Kommunen wollen nachhaltig zwar handeln, unterliegen
aber im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen vielfach tatsächlichen oder
vermeintlichen Zwängen. Die Gemeinschaft für Natur und Umweltschutz e.V. und die Stiftung für die Natur Ravensberg wollen das Thema diskutieren und laden dazu für Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 18 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion in das Kreishaus Gütersloh ein.
53 Kreisen und kreisfreien Städten im Land, wo besonders viel naturnahe Fläche verloren
geht: jeden Tag ein halber Hektar. Nach Angaben des Landes waren 1992 knapp 17.000
Hektar im Kreis Gütersloh als Verkehrs- und Siedlungsfläche verzeichnet – 2014 waren es
schon über 21.000 Hektar, ein Fünftel des Kreisgebietes. Für die Landwirtschaft ist die
zunehmende Überbauung von Boden existenzbedrohend. Die Wirtschaft möchte
bedarfsgerechten und marktfähigen Freiraum für Gewerbe und Industrie. Sie versteht dies
als Daseinsvorsorge. Kreise und Kommunen wollen nachhaltig zwar handeln, unterliegen
aber im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen vielfach tatsächlichen oder
vermeintlichen Zwängen. Die Gemeinschaft für Natur und Umweltschutz e.V. und die Stiftung für die Natur Ravensberg wollen das Thema diskutieren und laden dazu für Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 18 Uhr zu einer öffentlichen Diskussion in das Kreishaus Gütersloh ein.
Montag, 10. Juli 2017
"IHK will Feuer mit Öl löschen"
Naturschützer kritisieren Forderungen der Industrie- und Handelskammer zum Ausbau der OWL-Verkehrsinfrastruktur. Bestand sichern und erhalten statt kostspieliger Neubau und Erweiterung
Vehement wendet
sich die Bezirkskonferenz Naturschutz OWL
gegen die einseitige Bevorzugung des Straßenverkehrs im Forderungskatalog der Industrie- und
Handelskammer OWL zu Bielefeld (IHK). In dem Papier „Mobilität ist Zukunft“
werden 12 große Neu- und Ausbauprojekte im Verkehrsbereich gefordert, darunter
allein 8 Straßenbaumaßnahmen. „Da wollen die Wirtschaftsvertreter Feuer mit Öl
löschen, indem sie immer mehr und immer größere Straßen wünschen“, meint dazu
Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz OWL. „Das zieht nur
neuen Verkehr an und vergrößert das Problem unter großen Verlusten an
Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanze, anstatt es einer Lösung näher zu
bringen.“
Donnerstag, 22. Juni 2017
Kaltblüter mähen die Streuobstwiese beim BUND Lemgo
Erhard Schroll vom Biolandbetrieb Hasenbrede mit den Kaltblütern Eibe und Ella
Foto: Karla Eber
Naturschutzarbeiten mit Pferden auf den Streuobstwiesen der Lemgoer Gruppe im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland am Lindenhaus in Lemgo sind seit Jahren Alltag.
Donnerstag, 25. Mai 2017
Plastikdeckel sammeln in Lippe: Jeder Deckel zählt
von links: Ferdinand Josef Aßmuth (Leopoldapotheke), Prof. Dr. Lucia Mühlhoff (Rotary-Club), Willi Hennebrüder (BUND Lemgo)
Foto: BUND Lemgo
Unter diesem Motto läuft eine bundesweite Sammelaktion, bei der Kunststoffdeckel von Plastikflaschen und Getränken (Tetra Pak) gesammelt werden. Die Kunststoffverschlüsse bestehen aus Polyethylen (HDPE) oder Polypropylen (PP), einem hochwertigen und recyclingfähigem Material, das nach dem Schreddern als Regranulat für beispielsweise Plastikflaschen oder Plastikrohre verwendet werden kann. Fremdstoffe wie Kronkorken dürfen nicht in die Sammlung gelangen.
Donnerstag, 11. Mai 2017
Klimaschutz mit neuen Straßen? Werner Reh in Lage
Die Bürgerinitiative B239n Nein Danke und der Bund fürUmwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) laden zu einem Vortrag mit dem Titel: „Klimaschutz mit neuen Straßen?“ Dr. Werner Reh, Verlehrsexperte des BUND-Bundesverbands, klärt über Hintergründe des Bundesverkehrswegeplans auf. Darin sind mehr als 2000 Projekte aufgeführt, überwiegend neue Straßen und Verbreiterungen von Straßen, mit einem
geschätzten Finanzbedarf von rund 265 Mrd €. - Die Veranstaltung wurde auf Freitag, den 23. Juni 2017 verschoben!
Freitag, 5. Mai 2017
Blumen statt Rasenschnitt am Gellershagener Bach
Aktive des BUND Bielefeld und Nachbarn beseitigen Gartenabfälle am Gellershagener Bach. Foto: Niemeyer-Lüllwitz |
Mehrere Aktive der BUND-Gruppe Bielefeld haben gemeinsam
mit Nachbarn zur Heugabel gegriffen und aufgeräumt: Auf einer Wiese an der
Straße Altenbrede lagerten offenbar seit Jahren größere Mengen Gartenabfälle.
In Abstimmung mit dem Umweltamt der Stadt, das eine Mulde und eine
Restmülltonne bereit stellte, räumten die Naturschützer auf.
Mittwoch, 3. Mai 2017
Zerstörung intakter Flusslandschaft für Hochwasserschutz am Fluss Bega in Lemgo
Abholzungen an der Bega bei Lemgo, März 2017 (Foto: Hennebrüder) |
Die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Bega mit den radikalen Eingriffen werden u.a. mit den Folgen des Klimawandels und den prognostizierten häufigeren Starkregenereignissen begründet. Da stellt sich doch die Frage, ob man nicht besser große Teile der Gelder zur Ursachenbekämpfung, also für Maßnahmen des Klimaschutzes ausgibt?
Dienstag, 2. Mai 2017
Honigbienen und Wildbienen in Gefahr
Die
Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland macht auf die
zunehmenden Gefahren von Honigbienen und Wildbienen aufmerksam. Aktuell zeigt
der Klimawandel die von den Wissenschaftlern vorausgesagten Schwankungen bei
den Temperaturen. Ein warmer Winter und im März ein neuer Wärmerekord. Beides
hat zu einer vorzeitigen Blüte beim Obst und beim Raps geführt.
Donnerstag, 23. Februar 2017
Bauernregeln: Steht das Schwein auf einem Bein...
Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm. Neue Bauernregel Nr. 4 (2017), vom Bauernverband unterdrückt. |
Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz hat im Februar 2017 eine Informations- und Diskussionskampagne über Umweltprobleme der Landwirtschaft begonnen. Dazu gehörten auch zehn witzige "neue Bauernregeln", die die wichtigsten Umweltprobleme auf konventionellen Äckern und Höfen aufs Korn nehmen: Tierquälerei bei der Schweinehaltung, Wasserbelastung durch zu viel Dünger, Artenschwund durch Agrargifte und Maisäcker. Mit einer inszenierten Medienkampagne schaffte es der Bauernverband jedoch, Umweltministerin Barbara Hendricks zum Rückzug zu zwingen: Die Bauernregeln verschwanden aus dem Webauftritt www.neue-bauernregeln.de , das Ministerium stampfte seine geplante Plakatkampagne ein. Hier sind alle zehn vom Bauernverband unterdrückten "neuen Bauernregeln". Für Umwelt- und Naturschützer lohnt es sich, sie weiterzuverbreiten und so den Zensoren vom Bauernverband ein Schnippchen zu schlagen.
Donnerstag, 12. Januar 2017
Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 21. Januar 2017 - Busse aus OWL
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