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Freitag, 1. März 2019

Bedrohlicher Artenschwund und massive Waldveränderungen

Bezirkskonferenz Naturschutz OWL zieht Bilanz für 2018 – und fordert mehr Anstrengungen für 2019 

Für die Natur in Ostwestfalen-Lippe war 2018 ein Jahr mit neuen Klima-Extremen - und für den Naturschutz ein Jahr mit Licht und Schatten. Es gab Fortschritte bei der Renaturierung der Weser, das erste Wolfsgebiet in Westfalen-Lippe und Neuansiedlungen von „Flaggschiff-Arten“ wie Seeadler, Blaukehlchen, Fischotter oder Biber in OWL. Dem gegenüber stehen weiterer Flächenverbrauch durch Siedlung, Gewerbe oder Straßen, Artenverarmung durch Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft und nun das vermehrte Ausbringen risikoreicher Baumexoten im Wald. Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz OWL, zieht eine durchwachsene Bilanz und fordert für 2019 endlich deutlich mehr konsequente Umsetzung für den Naturschutz.

Donnerstag, 20. Dezember 2018

Wolfsgebiet in der Senne ausgewiesen

Wolf (Canis lupus) | Gary Kramer [Public domain], via Wikimedia Commons

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser gibt bekannt: Ab heute, 20. Dezember 2018, können Maßnahmen zum Herdenschutz auch in Ostwestfalen, in den Kreisen Lippe, Höxter, Paderborn, der Stadt Bielefeld und Teilen des Kreises Gütersloh gefördert werden. Nach dem "Wolfsgebiet Schermbeck" am Niederrhein weist das Umweltministerium nun ein weiteres Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Senne aus.

Samstag, 30. Juni 2018

Menschen in NRW wollen Nationalpark Senne

Düsseldorf, Juni 2018 - 85 Prozent der Bevölkerung in NRW befürworten die Einrichtung eines Nationalparks in der Senne, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Zusätzlich liegen mehr als 15.000 formelle Einwendungen gegen die Streichung des Nationalparks aus dem Landesentwicklungsplan vor. Eine klare Botschaft an die NRW Landesregierung.

Details auf www.nationalpark-senne.de

Montag, 10. November 2014

Brauchen wir mehr Wildnis in Deutschland?

Wisente haben als große Pflanzenfresser die Landschaft mitgestaltet. Michael Gäbler [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Holger Sticht, BUND-Landesvorsitzender NRW, ist am Freitag, dem 14. November 2014, zu Gast im Prinzenpalais in Bad Lippspringe. Er wird bei seinem Vortrag aufzeigen, welchen Raum große pflanzenfressende Tiere heute noch einnehmen und wie sich das auf die Wildnisentwicklung auswirkt.

Montag, 22. September 2014

Große Mehrheit für Nationalpark Senne, laut Online-Umfrage

Eine erneute Umfrage der Neuen Westfälischen zum Thema Nationalpark Senne bestätigt einmal mehr den Wunsch der Bürger, diesen einzurichten. An der Internetumfrage, an der 1.661 Personen teilnahmen, stimmten 1.389 für einen Nationalpark, immerhin eine Quote von 83,6 %. Der Kreisverband Lippe im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland begrüßt das Ergebnis. Nach Auffassung von Stephan Culemann vom BUND-Kreisverband Lippe kann die Umfrage zwar nicht als repräsentativ beurteilt werden, dass Ergebnis zeige aber, wo die Mehrheit der Bürger hin wolle. 

Mittwoch, 28. Mai 2014

Große Mehrheit für eine militärfreie Senne

Der Kreisverband Lippe im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland begrüßt das Ergebnis einer Internet-Umfrage Neuen Westfälischen Paderborn. Diese hatte die Leser am 17. Mai um Abstimmung über die Frage aufgefrodert: "Soll die Senne auch nach dem Abzug der Briten weiter vom Militär genutzt werden?" Innerhalb von 6 Tagen haben sich immerhin 965 Personen beteiligt. Das Ergebnis ist mehr als deutlich. 86,8 % der Bürger fordern, dass nach dem Abzug des Briten die Senne nicht weiter durch das Militär genutzt werden soll, womit der Weg in Richtung Nationalpark Senne einen wesentlichen Schritt voran käme.

Montag, 12. Mai 2014

Nationalpark Schwarzwald gutes Beispiel für einen Nationalpark Senne

Der Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V. erwartet von der NRW Landesregierung entschlossenes Handeln und unverzügliche Maßnahmen zur Einrichtung eines Nationalparks Senne
Die Schaffung des Nationalparks Schwarzwald, der am 5. Mai feierlich eröffnet wurde, ist ein weiteres Beispiel dafür, dass großflächiger Schutz der Natur, wo sie sich frei entfalten kann, nur bei entschlossenem Handeln der Landesregierungen möglich ist.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

"Allee des Jahres 2013": BUND kürt 150-jährige Lindenallee in der Senne bei Augustdorf


Die "Allee des Jahres" zwischen Augustdorf und
Schlangen.Oesterholz. Foto: Ulrich Thomas


Zum „Tag der Allee“ am 20. Oktober: Nordrhein-Westfalen siegt bei Wahl des schönsten „Grünen Tunnels“

Berlin: Die „Allee des Jahres 2013“ ist eine 150-jährige Lindenallee zwischen Augustdorf und Schlangen-Oesterholz am Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen. Dies verkündete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum  heutigen „Tag der Allee“.  Das beeindruckende Foto der geschlossenen Lindenallee in NRW sei beispielhaft für die Bedeutung von älteren Alleen für die Artenvielfalt, so die Jury zur Begründung ihrer Wahl. 

Donnerstag, 6. Juni 2013

Auf dem richtigen Weg zum Schutz der Senne

Tag der Parke in Bad Lippspringe, 2. Juni 2013 (Foto: NUA)
 "Wir sind auf dem richtigen Weg." So die Einschätzung der Vorsitzenden des Fördervereins Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V., Dipl. Ing. Erdmute von Voithenberg. Das Ergebnis der Podiumsdiskussion und der Fachvorträge beim „Tag der Parke“ in Bad Lippspringe am 2.6.2013 unter der Schirmherrschaft von Umweltminister Johannes Remmel ist nach Auffassung von Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz in OWL, „besonders erfreulich, denn sowohl die Senneanrainerkommunen als auch die Vertreter des Naturschutzes sind sich einig, dass die Flächen des Truppenübungsplatzes nach Abzug der Briten des höchstmöglichen Naturschutzes bedürfen. Alle sind sich darin einig, dass die Senne so bleiben soll, wie sie ist.“

Donnerstag, 30. Mai 2013

Tag der Parke in Bad Lippspringe

Aus Anlass des internationalen „Tag der Parke“ findet auch in diesem Jahr wieder ein Parkfest in Ostwestfalen statt. Die OWL-Naturschutzverbände, die „Freunde des Nationalparks OWL“ und die Natur- und Umweltakademie NRW (NUA) laden dazu am Sonntag, 2. Juni, in das Kongresshaus nach Bad Lippspringe ein.

Montag, 11. März 2013

Abzug der Briten aus OWL. Naturschützer warnen: Senne ist in Gefahr

Bielefeld/Detmold (gär/sap). Die Senne sorgt weiter für Zündstoff. Die Sprecher der Nationalpark-Koordinierungsstelle, Marcus Förster und Dirk Tornede, begrüßen den frühen Termin des Briten-Abzugs vom Truppenübungsplatz Senne.

Tornede: "Uns ist bewusst, dass das Militär diese einmalige Landschaft zwar nicht geschaffen, aber dafür gesorgt hat, dass sie in großen Teilen erhalten blieb, weil andere Nutzungen nicht möglich waren." Jetzt gehe es darum, die Senne auch ohne den militärischen Schutzfaktor als Hotspot der Artenvielfalt zu sichern.

Auch Karsten Otte, Bezirkskonferenz Naturschutz, sieht die Diskussion um einen Nationalpark Senne wieder im Aufwind: "Die Senne ist in Gefahr. Wenn die Briten abziehen, lauern jede Menge Nutzungsinteressenten auf ihre Chance, die Natur dort zu zerstören."

Freitag, 11. Januar 2013

CDU-MdL gefährdet die Natur in der Senne, sagt Karsten Otte


Die aktuelle Kampagne von CDU- und FDP-Politikern und nachgelagerten Verbänden gegen das Nationalparkbüro in Bad Lippspringe zeigt nicht nur eine destruktive Einstellung zur Wald-Pädagogik, sondern ist Teil eines größer angelegten Feldzugs gegen jeglichen wirkungsvollen Naturschutz in der Senne! Das erklärte Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz im Regierungsbezirk Detmold.

Donnerstag, 22. November 2012

Nationalpark: Stillstand ist Rückschritt für Lippe und OWL

Pressemitteilung der Naturschutzverbände vom 22.11.12 zum Scheitern der Tauschverhandlungen um einen Nationalpark:

Die Entscheidung des Landesverbandes Lippe, den zur Errichtung des Nationalparks Teutoburger Wald notwendigen Flächentausch abzulehnen, stößt bei den Naturschutzverbänden auf Unverständnis und scharfe Kritik.

Donnerstag, 1. November 2012

Lippe nicht reif für biologische Vielfalt?

So fließt ein natürlicher Bach: der Furlbach
in Stukenbrock-Senne (Foto: Korff 2012)
Zu den Artikeln „Aus für Teuto-Nationalpark“, Lippische Landeszeitung (LZ) vom 26. Oktober 2012: War wirklich auch 20 Jahre nach dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt in Rio de Janeiro die Zeit noch nicht reif in Lippe? Dieses internationale Umwelt-Vertragswerk ist von der Europäischen Union – einschließlich Deutschland – ratifiziert worden. Seine völkerrechtliche Verbindlichkeit gilt auch für Lippe.

Alle Parteien einschließlich der Grünen sollten sich vom resignierenden Fazit von Landrat Friedel Heuwinkel betroffen fühlen. „Bestürzt sei  er auch, dass nur wenige für Nachhaltigkeit einstünden“, heißt es unter der Überschrift „Großprojekt versinkt in politischen Gewässern“.