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Mittwoch, 19. Dezember 2018

Essen ist politisch! Demo 19.1.2019 in Berlin! Busse aus OWL


Unter dem Motto "Essen ist politisch" demonstrieren am Samstag, dem 19. Januar 2019, wieder Zehntausende dafür, der Agrarindustrie den Geldhahn abzudrehen. Stattdessen sollen die 60 Milliarden Euro EU-Mittel pro Jahr in gutes Essen, eine natur- und klimagerechte Landwirtschaft und den Erhalt der Höfe fließen. Aus OWL fahren Busse nach Berlin...

Freitag, 29. Dezember 2017

Wir haben Agrarindustrie satt - Demo am 20.1.2018 in Berlin - Busse aus OWL


Am 20. Januar 2018 schlagen Umwelt- und Naturschützer und Anhänger des Ökolandbaus im Zentrum von Berlin Alarm für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und gerechten Welthandel. Zum mittlerweile 8. Mal gehen sie auf die Straße und treten für die Agrar- und Ernährungswende ein. Aus Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Paderborn und Werther fahren Busse oder organisierte Bahnfahrgruppen nach Berlin.

Freitag, 21. Juli 2017

Petition: Vogelfreundliche Architektur im Kreis Minden-Lübbecke

Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 18 Millionen Vögel durch Kollisionen mi Glas. Doch das muss nicht sein! Denn Gebäude können schon vor der Baugenehmigung vogelfreundlich geplant werden.

Transparente und spiegelnde Bauelemente sind ein unsichtbares Hindernis für Vögel. Der sogenannte "Vogelschlag an Glas" ist eines der größten Vogelschutz-Problematiken unserer Zeit. Dieses könnte durch eine vogelfreundliche Bauweise leicht verhindert werden und den unnötigen Tod vieler Vögel unterbinden. Dafür müssen geltende Gesetze vor Ort lediglich umgesetzt und das Vollzugsdefizit beseitigt werden:
§ 44 (1) Nr. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes verbietet das Töten oder Verletzen wild lebender, besonders geschützter Tierarten. Zu diesen gehören alle in Deutschland wildlebenden Vögel.
§1 (6) Baugesetzbuch: "zu berücksichtigen: 7. ... die Auswirkungen auf Tiere, ... und die biologische Vielfalt, ..."

Donnerstag, 23. Februar 2017

Bauernregeln: Steht das Schwein auf einem Bein...

Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm.
Neue Bauernregel Nr. 4 (2017), vom Bauernverband unterdrückt.

Das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz hat im Februar 2017 eine Informations- und Diskussionskampagne über Umweltprobleme der Landwirtschaft begonnen. Dazu gehörten auch zehn witzige "neue Bauernregeln", die die wichtigsten Umweltprobleme auf konventionellen Äckern und Höfen aufs Korn nehmen: Tierquälerei bei der Schweinehaltung, Wasserbelastung durch zu viel Dünger, Artenschwund durch Agrargifte und Maisäcker. Mit einer inszenierten Medienkampagne schaffte es der Bauernverband jedoch, Umweltministerin Barbara Hendricks zum Rückzug zu zwingen: Die Bauernregeln verschwanden aus dem Webauftritt www.neue-bauernregeln.de , das Ministerium stampfte seine geplante Plakatkampagne ein. Hier sind alle zehn vom Bauernverband unterdrückten "neuen Bauernregeln". Für Umwelt- und Naturschützer lohnt es sich, sie weiterzuverbreiten und so den Zensoren vom Bauernverband ein Schnippchen zu schlagen. 

Donnerstag, 12. Januar 2017

Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 21. Januar 2017 - Busse aus OWL

Wir haben Agrarindustrie satt
Zum nunmehr siebten mal gehen wir auch im Januar 2017 mit Zehntausenden in Berlin auf die Straße: Gemeinsam mit vielen Bäuerinnen und Bauern, Tier-, Umwelt- und Naturschützer*innen, dem Lebensmittelhandwerk, Imker*innen, Gärtner*innen, Aktiven der Entwicklungszusammen-arbeit, kritischen Verbraucher*innen und einmal mehr den vielen engagierten Jugendlichen der BUNDjugend. Aus OWL gibt es Busse und Bahnfahrergruppen ab Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Paderborn und Werther.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Wir haben Agrarindustrie satt! Busse aus OWL zur Demo am 16.1.2016 in Berlin


Wir haben Agrarindustrie satt

Vor fast einem Jahr waren wir 50.000 Menschen auf der Straße in Berlin, die für eine gute, bäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert haben. Im Januar wollen wir auf der "Wir haben es satt"-Demo noch mehr werden, denn es steht viel auf dem Spiel! Seien Sie dabei, wenn wir am 16. Januar wieder im Berliner Regierungsviertel wieder Gesicht zeigen gegen Tierfabriken, Gentechnik, Antibiotikamissbrauch und TTIP! Aus Bad Driburg, Barntrup, Bielefeld, Brakel, Detmold, Extertal, Herford, Höxter, Kalletal, Lage, Lemgo, Paderborn, Porta Westfalica, Rinteln und Werther fahren Busse nach Berlin.

Mittwoch, 11. November 2015

Clemens Tönnies, der "König der Schweine" - und der Beitrag der Verbraucher

Die Wochenzeitung "Die Zeit" veröffentlichte am 5.11.2015 ein ausführliches Dossier über den Rhedaer Großschlächter, Fleischproduzenten, Milliardär und Fußballfunktionär Clemens Tönnies. Darin geht es allerdings kaum um Agrar- oder Tierschutzfragen, sondern hauptsächlich um die Arbeitsbedingungen der u.a. rumänischen Werkvertragsarbeiter. Wer an einer Kopie interessiert ist, maile mir bitte eine Anfrage.

Jens J. Korff, BUND-Regionalgruppe Detmold/OWL

Der Artikel war Anlass einer interessanten Diskussion über die Rolle von Unternehmern und die Rolle von Verbrauchern bei jenen Fehlentwicklungen, die wir anprangern. Bitte setzen Sie die Diskussion bei Interesse über die Kommentarfunktion fort! Sie können auch anonym einen Kommentar absetzen.

Dienstag, 14. April 2015

Gegen die illegale Verfolgung von Greifvögeln vorgehen

Leopoldshöhe, 14.04.2015: Greifvögel sind wichtige Glieder der Lebensgemeinschaften, sie geben als sogenannte „Gütezeiger“ wichtige Rückschlüsse über den Zustand unserer Umwelt.Leider schätzen nicht alle Menschen diese faszinierenden „Herrscher der Lüfte“. 
Als Konkurrenten um Jagdbeute und angebliche Gefahr für Haus-und Nutztiere, insbesondere Tauben und Geflügel werden Greifvögel daher seit Jahrtausenden von Menschen verfolgt.
Während des letzten Treffens der Leopoldshöher NABU-Gruppe mit dem Schwerpunktthema „Erkennen, Bekämpfen, Verhindern-Problem Greifvogelverfolgung“ wurde deutlich, dass Greifvögel auch heute noch regelmäßig Opfer der Verfolgung werden.

Freitag, 16. Januar 2015

Weniger Antibiotika in der Tierzucht: Lösungsansätze

(Schallstadt, 1.12.2014, Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM)) Tierärzte sind Teil des ökonomisch geprägten Landwirtschafts-Systems, in dem in den letzten Jahrzehnten zunehmend industrialisierte Tierhaltungen entstanden sind. Nutztierärzte behandeln in der Mehrzahl Erkrankungen, die durch Fehler bei Haltung, Fütterung und Betreuung der Tiere entstehen. Diese Erkrankungen sind Indikatoren für eine überforderte Anpassungsfähigkeit der Tiere, die den an sie gestellten Leistungsanforderungen nicht mehr gewachsen sind. Der verstärkte Einsatz von Antibiotika erweist sich als untaugliches Korrektiv, um die Defizite der Tierhaltungssysteme zu kaschieren. Somit ist die Entwicklung von multiresistenten Bakterien bei Nutztieren sichtbares Symptom eines fehlgeleiteten Agrarsystems.

Freitag, 12. Dezember 2014

Wir haben Agrarindustrie satt! Aus OWL zur Demo in Berlin am 17. Januar 2015


Auch für Januar 2015 mobilisieren die Freunde des bäuerlichen und ökologischen Landbaus, der respektvollen Tierhaltung und nachhaltig erzeugter Lebensmittel zur Demonstration für eine Agrarwende. Anlass ist die Grüne Woche in Berlin. Diesmal lauten die Kernforderungen: "Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP - Für die Agrarwende!" Aus OWL fahren mehrere Züge und Busse zur Demo nach Berlin.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Gutes Essen, gute Landwirtschaft für alle! Demo in Berlin am 18. Januar 2014

Bereits zum vierten Mal organisiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) zusammen mit einem breiten Bündnis die Demonstration »Wir haben Agrarindustrie satt!«. Die bundesweite Großdemo findet wieder zu Jahresbeginn anlässlich der »Grünen Woche« statt, der weltweit wichtigsten Messe für Landbau und Nahrungsmittelwirtschaft. Das Motto lautet »Gutes Essen und gute Landwirtschaft für alle und weltweit«. Bauern, Tierschützer, Imker und Naturschützer treten für eine faire und nachhaltige Agrarwirtschaft ein, protestieren gegen Höfesterben und Millionen geplanter Mastplätze für Hühner und Schweine in Deutschland. Die BUND-Kreisgruppe Minden-Lübbecke organisiert einen Bus nach Berlin.

Dienstag, 12. November 2013

Expertendiskussion: Schaden Kühe dem Klima?

Auch die Frage, ob Hochleistungskühe im Stall effizienter und klimafreundlicher sind als traditionelle Milchkühe auf der Weide, wird kontrovers diskutiert. Dazu ein interessanter Hintergrund-Artikel von Susanne Aigner in Telepolis 10.11.2013:

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Offener Brief von Burkhard Meier an den Bauernverband

Der lippische Landwirt Burkhard Meier, früherer Vorsitzender des Lippischen Heimatvereins, ist im Oktober 2013 aus Protest gegen die Agrarpolitik des Deutschen Bauernverbandes aus diesem Verband ausgetreten. Anlass waren mehrere Hintergrundberichte des NDR über Aktivitäten der dortigen Landvolk-Funktionäre Werner Hilse und Franz-Josef Holzenkamp. Meier begründet seinen Schritt in einem offenen Brief an Herbert Quakernack, Geschäftsführer des Lippischen Landwirtschaftlichen Hauptvereins (LLHV).

Donnerstag, 15. August 2013

Gegen Massentierhaltung: In Wietze wird ein Schlachthof umzingelt (31. August 2013)


Wir haben Agrarindustrie satt! Unter diesem Motto rufen Umwelt- und Naturschützer, darunter der BUND, zur Sommeraktion nach Wietze bei Celle (Niedersachsen) auf, mit Demonstration, Schlachthofumzingelung und Konzert am 31. August, Sommercamp mit vielfätligem Programm vom 29. August bis 1. September 2013. Abfahrten aus der Region gibt es derzeit in Schloss Holte, Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Bielefeld, Herford, Vlotho, Porta Westfalica, Minden, Petershagen und Rahden. Siehe Mitfahrbörse. Am 23.-25. August wird bundesweit gegen die Agrarindustrie angegrillt.

Freitag, 29. März 2013

EU: Subventionen für Bauern auf dem Prüfstand

Der Druck von Kritikern der industriellen Landwirtschaft zeigt Wirkung: In Europaparlament und EU-Kommission zeichnet sich ab, dass auch konventionelle Bauern künftig mehr auf Natur- und Landschaftsschutz achten müssen, wenn sie weiterhin Subventionen aus Steuermitteln kassieren wollen.

Film von Protestaktion vor dem EU-Parlament in Brüssel (Campact)

Interview mit dem BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger zum Stand der Agrarwende (auf NGO Online)

BUND Thüringen gewann Klage gegen riesige Schweinemast-Anlage.


Mittwoch, 20. Februar 2013

Gespräch mit Elmar Brok über künftige EU-Agrarpolitik

Am Freitag, 15. Februar, hat Jens Jürgen Korff, stellv. Vorsitzender der BUND-Regionalgruppe Detmold, den Europaabgeordneten Elmar Brok (CDU) zur künftigen EU-Agrarpolitik befragt. Hintergrund ist die am 12. März anstehende Entscheidung des Europaparlaments über die künftige Verteilung der Landwirtschaftssubventionen (offiziell: Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik, GAP). Die EU-Kommission hat Vorschläge vorgelegt, die Verteilung der Mittel künftig von ökologischen Mindeststandards abhängig zu machen (sog. Greening). Der Agrarausschuss des Europaparlaments hat in seiner Entscheidung am 23. Januar leider die meisten dieser Vorschläge stark verwässert.

Sonntag, 20. Januar 2013

Demo gegen Agrarindustrie - Fotos, Berichte

Vier Busse mit rund 180 Umwelt-, Natur- und Tierschützerinnen und -schützern aus OWL sind am 19. Januar 2013 nach Berlin gefahren und haben dem eisigen Ostwind getrotzt.
Hier ein Bericht auf NGO-Online:
Grüne Woche Berlin: Kampfschweine attackieren Bauernverband
Bericht und Fotos auf bund.net
Und einige Fotos von Peter Franzeck (BUND Herford):

Montag, 7. Januar 2013

Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 19.1. in Berlin

Wir haben es satt!


WIR HABEN AGRARINDUSTRIE SATT!
Unter diesem Motto findet am 19. Januar 2013 die 3. große Demonstration in Berlin für eine wirkliche Wende in der Agrarpolitik statt.

In Bielefeld, Gütersloh, Werther, Herford, Lemgo, Detmold, Minden, Petershagen und anderswo in OWL mobilisieren derzeit etliche Gruppen zur geplanten Berliner Großdemo „Wir haben Agrarindustrie satt“, die am 19.1. stattfinden soll, anlässlich der Grünen Woche und der Agrarministerkonferenz. Mehrere Busse sind schon jetzt dabei, sich zu füllen.

Freitag, 10. August 2012

Tierquälerei und Antibiotika-Missbrauch in der Billigfleischproduktion schreien zum Himmel

Korff: „Nicht das Ausland ist schuld; Deutschland ist schuld an der Misere“

Die BUND-Regionalgruppe Detmold fordert, dass die Haltungsbedingungen für Mastkälber und Mastschweine bundesweit schnell und drastisch verbessert werden. Steigende Fleischpreise seien dafür in Kauf zu nehmen. Diese Konsequenz müsse man aus den jüngst aufgedeckten grauenhaften Haltungsbedingungen in der Kälbermast ziehen, aber auch aus dem immer wieder aufgedeckten, offenbar systematischen Antibiotika-Missbrauch in der deutschen Massentierhaltung.