Der Rat der Stadt Herford hat auf Antrag von Barbara Rodi von der Friedensfördernden Energie-Genossenschaft Herford nach dem Vorbild von Konstanz am 17. Mai 2019 den Klimanotstand erklärt. Münster folgte am 20. Mai als erste Großstadt in NRW, auf Antrag von Fridays-for-Future-Aktivistinnen (WDR-Bericht). Für die Stadt Gütersloh hat Achim Hertzke als Sprecher der Naturschutzverbände am 23. Mai den Antrag an den Klimabeirat von Gütersloh gestellt, diesen Beispielen zu folgen. Ende Juni beschloss auch der Rat der Stadt Höxter nach kontroverser Debatte den Klimanotstand, auf Grundlage eines Bürgerantrags.
Samstag, 25. Mai 2019
Montag, 20. Mai 2019
BUND Bielefeld gegen großflächige Abholzungen im Bielefelder Wald
Die angekündigten massiven Eingriffe sind aus ökologischer Sicht nicht notwendig und gefährden wichtige Waldfunktionen. Wenn Förster massive Eingriffe in den Wald ankündigen, klingeln bei den Naturschützern die Alarmglocken. Waldbäume stehen durch Klimawandel und Wetterextreme unter Stress. Doch großflächige Baumfällungen mit schweren Holzerntemaschinen, wie von unserem Stadtförstern angekündigt, sind unnötig, sagt der BUND.
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Freitag, 10. Mai 2019
BUND unterstützt Radentscheid Bielefeld
Ein Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung des BUND Bielefeld am 4. Mai 2019 war das Thema Verkehrswende in Bielefeld. Mit einer Resolution beschloss die Versammlung eine Unterstützung des „Radentscheid Bielefeld“. Zwar begrüßt der BUND die Absichtserklärung der Stadt Bielefeld zu einer Verkehrswende. Aus Sicht des BUND ist die Stadt aber von einer Umsetzung ihrer Ziele weit entfernt. „Bei den für den Straßenverkehr bereit gestellten Haushaltsmitteln ist eine deutliche Verschiebung vom motorisierten Individualverkehr in Richtung Radverkehr geboten“, heißt es dazu in der beschlossenen Resolution. Um die Verkehrswende in Bielefeld mit voranzubringen, schließt sich die BUND-Kreisgruppe dem Mobilitäts-Netzwerk „Mobi-Netz“ und dem geplanten Aktionsbündnis „Gemeinsam für ein lebenswertes Bielefeld – Mutiges Ja zur Verkehrswende“ an.
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Montag, 6. Mai 2019
ADAC: Nichts als Zement aus diesen Köpfen
Leserbrief zum Artikel "ADAC gegen Autobahn-Tempolimit" in der NW Mittwoch/Donnerstag, 1./2. Mai 2019, Seite Wirtschaft
Nichts anderes als Zement ist zu erwarten aus diesen Köpfen. Die unbeschränkte Autobahn als Sinnbild von Freiheit. Auf der Ebene der Vernunft ist längst alles gesagt: Die Unfallhäufigkeit würde sinken, der Schadstoffausstoß ebenfalls. Die Zeitersparnis steht in keinem Verhältnis zu Risiken und Nebenwirkungen. Und so ist 2019 die Mehrheit der Deutschen für ein Tempolimit (forsa 52%, „Die Welt“ 63%). Unsere „Gelben“ derweil: wieder als „Engel“ salonfähig, der Betrugsskandal von 2015 längst vergessen. Die Mitgliederzahlen steigen, neue Geschäftsräume können finanziert werden. Diesem buchstäblich fossilen Autoclub sollten wir keine Bühne geben. Dem ADAC muss man nicht beitreten. Es gibt auch vorbildliche Verkehrsverbände, die auf der Straße helfen.
Petra Schepsmeier, Fröbelstraße 10, Bielefeld
Nichts anderes als Zement ist zu erwarten aus diesen Köpfen. Die unbeschränkte Autobahn als Sinnbild von Freiheit. Auf der Ebene der Vernunft ist längst alles gesagt: Die Unfallhäufigkeit würde sinken, der Schadstoffausstoß ebenfalls. Die Zeitersparnis steht in keinem Verhältnis zu Risiken und Nebenwirkungen. Und so ist 2019 die Mehrheit der Deutschen für ein Tempolimit (forsa 52%, „Die Welt“ 63%). Unsere „Gelben“ derweil: wieder als „Engel“ salonfähig, der Betrugsskandal von 2015 längst vergessen. Die Mitgliederzahlen steigen, neue Geschäftsräume können finanziert werden. Diesem buchstäblich fossilen Autoclub sollten wir keine Bühne geben. Dem ADAC muss man nicht beitreten. Es gibt auch vorbildliche Verkehrsverbände, die auf der Straße helfen.
Petra Schepsmeier, Fröbelstraße 10, Bielefeld
Montag, 29. April 2019
15 Bielefelder Bäche in einer Tour
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Beckendorfer Mühlenbach |
Dass Bielefeld doch am Wasser liegt, will der BUND Bielefeld
am Sonntag, 5. Mai, den Bielefelder*n auf einer Radtour zur Natur beweisen.
Jens Jürgen Korff präsentiert auf der rund 20 km langen Strecke: Johannisbach,
Twellbach, Krebsbach, Klosterbach, Hasbach, Schwarzbach, Beckendorfer
Mühlenbach, Schlosshofbach, Gellershagener Bach und einige weitere plätschernde
Gesellen mit ihren schönsten Mäandern und Kolken. Start 10 Uhr am Tierpark
Olderdissen, oberer Parkplatz, Kaffeepause im Hofcafé, Ende ca. 15 Uhr am
Meierteich. Teilnahmegebühr 10 € (Kinder 5 €).
Starkregen, Grundwasser und Abwasserrohre
Manfred Dümmer, Grundwasserexperte des BUND, nimmt Stellung zur Meldung der NW vom 6./7.4.2019: "Schutz vor
Starkregen wird für Hausbesitzer teuer": Hausbesitzer müssen sich auch um die Dichtheit ihrer Abwasserkanäle kümmern.
Dienstag, 12. März 2019
Macht uns der Klimawandel krank? Podiumsdiskussion in Bad Oeynhausen
Klimatische Veränderungen machen sich schon heute weltweit bemerkbar - und sie beeinflussen in vielfältiger Weise unsere Gesundheit. Ein Info-Abend am 22. März 2019 soll mit spannenden Kurzvorträgen informieren, lokale Handlungsperspektiven aufzeigen und zur Diskussion anregen. Veranstalter sind die Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen, die örtliche Eine Welt-Gruppe, der BUND und die BUKO Pharma-Kampagne.
Freitag, 1. März 2019
Bedrohlicher Artenschwund und massive Waldveränderungen
Bezirkskonferenz Naturschutz OWL zieht Bilanz für 2018 – und fordert mehr Anstrengungen für 2019
Für die Natur in Ostwestfalen-Lippe war 2018 ein Jahr mit neuen Klima-Extremen - und für den Naturschutz ein Jahr mit Licht und Schatten. Es gab Fortschritte bei der Renaturierung der Weser, das erste Wolfsgebiet in Westfalen-Lippe und Neuansiedlungen von „Flaggschiff-Arten“ wie Seeadler, Blaukehlchen, Fischotter oder Biber in OWL. Dem gegenüber stehen weiterer Flächenverbrauch durch Siedlung, Gewerbe oder Straßen, Artenverarmung durch Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft und nun das vermehrte Ausbringen risikoreicher Baumexoten im Wald. Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz OWL, zieht eine durchwachsene Bilanz und fordert für 2019 endlich deutlich mehr konsequente Umsetzung für den Naturschutz.Montag, 25. Februar 2019
BUND-Gartentipp: Eigenkompostierung statt Hochmoortorf
Ein Beitrag zur Erhaltung bedrohter Tier- und Pflanzenarten und zum Klimaschutz
Für die bevorstehende Gartensaison kaufen viele Verbraucher für Pflanzungen Gartenerde ein. Hier bittet die Lemgoer Gruppe im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland einmal genau darauf zu achten, was in der Gartenerde nun wirklich drin ist. Da wegen der Zerstörung des wertvollen und inzwischen sehr raren Lebensraumes Hochmoore der Torfabbau in die Kritik geraten ist, steht auf den Produkten für den Garten nicht mehr der Begriff „Torf“, sondern „Gartenerde“. Nur wenn man einmal beim Kleingedruckten nachsieht, entpuppt sich die Gartenerde als Mogelpackung. Da findet man die Information, dass es sich eigentlich um Torf handelt.
Donnerstag, 20. Dezember 2018
Wolfsgebiet in der Senne ausgewiesen
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Wolf (Canis lupus) | Gary Kramer [Public domain], via Wikimedia Commons |
NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser gibt bekannt: Ab heute, 20. Dezember 2018, können Maßnahmen zum Herdenschutz auch in Ostwestfalen, in den Kreisen Lippe, Höxter, Paderborn, der Stadt Bielefeld und Teilen des Kreises Gütersloh gefördert werden. Nach dem "Wolfsgebiet Schermbeck" am Niederrhein weist das Umweltministerium nun ein weiteres Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Senne aus.
Mittwoch, 19. Dezember 2018
Essen ist politisch! Demo 19.1.2019 in Berlin! Busse aus OWL
Unter dem Motto "Essen ist politisch" demonstrieren am Samstag, dem 19. Januar 2019, wieder Zehntausende dafür, der Agrarindustrie den Geldhahn abzudrehen. Stattdessen sollen die 60 Milliarden Euro EU-Mittel pro Jahr in gutes Essen, eine natur- und klimagerechte Landwirtschaft und den Erhalt der Höfe fließen. Aus OWL fahren Busse nach Berlin...
Dienstag, 18. Dezember 2018
„Purer Populismus!“ BUND kritisiert Ratsentscheid zum Bergertor – und prüft Rechtsmittel
„Der Ratsbeschluss zum Bergertor-Wehr am letzten Freitag hat alle enttäuscht, die bei der Ratsmehrheit ein Verantwortungsgefühl für die Natur in der Stadt Herford erwartet haben,“ kommentiert BUND-Kreisvorsitzender Bernd Meier-Lammering. Es geht um die Entscheidung der Stadt Herford zum Neubau des Bergertor-Wehres der Werre. „Die Interessen der Natur sind in dieser Fehlentscheidung im Ränkespiel der Stadtpolitik, einem Mangel an Standhaftigkeit des Stadtoberhaupts und in einer gefährlichen Mischung aus Behauptungen, Halbwissen und daraus resultierender Hysterie untergegangen.“
Dienstag, 20. November 2018
Kohle stoppen! Klima retten! Demo in Köln und Berlin am 1.12.2018
Klimaschützer* demonstrieren am 1. Dezember 2018 in Köln und Berlin für den raschen Ausstieg Deutschlands aus der klimaschädlichen Braunkohle. Anlass sind die Verhandlungen der Kohlekommission und die UN-Klimakonferenz in Katowice. Auch aus Bielefeld, Detmold, Lage und Lemgo fahren Busse zur zentralen Demo in Köln.
Montag, 12. November 2018
Schild informiert über Renaturierung am Gellershagener Bach
9.11.2018. Aktive des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben gemeinsam mit dem Salzufler Schilderhersteller Infographik eine Informationstafel am Gellershagener Bach aufgestellt, nahe am Horstheider Weg. Die Tafel informiert über den Verlauf des Baches sowie über Renaturierungsaktionen, die der BUND seit 2017 an seinem Patenbach durchgeführt hat.
Dienstag, 2. Oktober 2018
Hambacher Wald retten! Kohle stoppen! Ostwestfalen unterwegs
Am 6. Oktober wollen
Zehntausende von Umwelt- und Naturschützern bei Kerpen-Buir gegen die sinnlose
Fällung des Hambacher Waldes und die geplante Vergrößerung des
Braunkohletagebaus Hambach demonstrieren. Mit dabei sind viele Engagierte aus
Ostwestfalen-Lippe, die mit Zügen und Bussen anreisen. Eine Übersicht hat die
BUND-Regionalgruppe OWL.
Samstag, 30. Juni 2018
Menschen in NRW wollen Nationalpark Senne
Düsseldorf, Juni 2018 - 85 Prozent der Bevölkerung in NRW befürworten die Einrichtung eines Nationalparks in der Senne, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. Zusätzlich liegen mehr als 15.000 formelle Einwendungen gegen die Streichung des Nationalparks aus dem Landesentwicklungsplan vor. Eine klare Botschaft an die NRW Landesregierung.
Details auf www.nationalpark-senne.de
Details auf www.nationalpark-senne.de
Montag, 16. April 2018
Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung durch alte Apfelsorten
Lemgo, April 2018 - Auf Einladung der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland berichtete Professor Dr. Karl Christian Bergmann vom Allergiezentrum der Berliner Charité nach Lemgo gekommen. Sein Vortrag hatte das Thema: "Apfelallergie und Heuschnupfen - Hoffnung für Geschädigte - Ergebnisse einer Studie zur Toleranzentwicklung durch Essen allergenarmer Äpfel".
Donnerstag, 8. Februar 2018
Dramatischer Rückgang der Kiebitze im Raum Bielefeld/Gütersloh
Im Jahresbericht 55/2017 des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend erschienen die Ergebnisse der Wiesenvogelkartierung 2016. Frank Püchel-Wieling verzeichnet eine "dramatische Abnahme des Kiebitzes Vanellus vanellus im Kreis Gütersloh und in der Stadt Bielefeld".
Dienstag, 23. Januar 2018
Lutter-Grünzug als Chance für eine naturnahe Gewässerentwicklung nutzen
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Lutter-Stauteich III: Wie kommt der Bach am Stau vorbei? |
BUND nimmt Stellung
zum Konzept für den Lutter-Grünzug
Bäche sind einzigartige, artenreiche
Lebensräume. Im Netz der Grünflächen sind Bäche eine Bereicherung mit hohem Erlebniswert.
Leider befindet sich ein Großteil der Bachläufe in Bielefeld aufgrund von
Eingriffen in einem schlechten ökologischen Zustand. Dies gilt besonders für
die Lutter. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschlands (BUND) setzt sich
deshalb dafür ein, bei der Umgestaltung des Lutter-Grünzuges mehr
Raum für eine naturnahe Entwicklung einzuräumen. Aus Sicht des BUND wäre das
kein Widerspruch zur Nutzung der Lutter-Aue als Grünfläche für Freizeit und
Erholung.
Freitag, 29. Dezember 2017
Wir haben Agrarindustrie satt - Demo am 20.1.2018 in Berlin - Busse aus OWL
Am 20. Januar 2018 schlagen Umwelt- und Naturschützer und Anhänger des Ökolandbaus im Zentrum
von Berlin Alarm für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft,
artgerechte Tierhaltung und gerechten Welthandel. Zum mittlerweile 8. Mal gehen sie auf die Straße und treten für die
Agrar- und Ernährungswende ein. Aus Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Paderborn und Werther fahren Busse oder organisierte Bahnfahrgruppen nach Berlin.
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