Der Druck von Kritikern der industriellen Landwirtschaft zeigt Wirkung: In Europaparlament und EU-Kommission zeichnet sich ab, dass auch konventionelle Bauern künftig mehr auf Natur- und Landschaftsschutz achten müssen, wenn sie weiterhin Subventionen aus Steuermitteln kassieren wollen.
Film von Protestaktion vor dem EU-Parlament in Brüssel (Campact)
Interview mit dem BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger zum Stand der Agrarwende (auf NGO Online)
BUND Thüringen gewann Klage gegen riesige Schweinemast-Anlage.
Freitag, 29. März 2013
Montag, 11. März 2013
Abzug der Briten aus OWL. Naturschützer warnen: Senne ist in Gefahr
Bielefeld/Detmold (gär/sap). Die Senne sorgt weiter für Zündstoff. Die Sprecher der Nationalpark-Koordinierungsstelle, Marcus Förster und Dirk Tornede, begrüßen den frühen Termin des Briten-Abzugs vom Truppenübungsplatz Senne.
Tornede: "Uns ist bewusst, dass das Militär diese einmalige Landschaft zwar nicht geschaffen, aber dafür gesorgt hat, dass sie in großen Teilen erhalten blieb, weil andere Nutzungen nicht möglich waren." Jetzt gehe es darum, die Senne auch ohne den militärischen Schutzfaktor als Hotspot der Artenvielfalt zu sichern.
Auch Karsten Otte, Bezirkskonferenz Naturschutz, sieht die Diskussion um einen Nationalpark Senne wieder im Aufwind: "Die Senne ist in Gefahr. Wenn die Briten abziehen, lauern jede Menge Nutzungsinteressenten auf ihre Chance, die Natur dort zu zerstören."
Tornede: "Uns ist bewusst, dass das Militär diese einmalige Landschaft zwar nicht geschaffen, aber dafür gesorgt hat, dass sie in großen Teilen erhalten blieb, weil andere Nutzungen nicht möglich waren." Jetzt gehe es darum, die Senne auch ohne den militärischen Schutzfaktor als Hotspot der Artenvielfalt zu sichern.
Auch Karsten Otte, Bezirkskonferenz Naturschutz, sieht die Diskussion um einen Nationalpark Senne wieder im Aufwind: "Die Senne ist in Gefahr. Wenn die Briten abziehen, lauern jede Menge Nutzungsinteressenten auf ihre Chance, die Natur dort zu zerstören."
Samstag, 9. März 2013
Fracking stoppen! Keine Chemie ins Grundwasser! (Campact)
Fracking - überall, wo in Deutschland mit dieser Technologie Erdgas gefördert werden soll, bricht ein Proteststurm los. Aus gutem Grund: Um an das Gas zu gelangen, pressen Konzerne wie BASF und ExxonMobil einen hochgiftigen Chemie-Cocktail unter hohem Druck in den Boden. Das Gestein im Untergrund wird aufgesprengt und gibt so das eingeschlossene Erdgas frei. Diese Fördermethode gefährdet unser Grundwasser und kann Erdbeben auslösen. Solange die Risiken nicht ausgeschlossen sind, muss Fracking verboten werden. Dazu bitte den bundesweiten und den OWL-weiten Aufruf unterzeichnen.
Mittwoch, 20. Februar 2013
Gespräch mit Elmar Brok über künftige EU-Agrarpolitik
Am Freitag, 15. Februar, hat Jens Jürgen Korff, stellv. Vorsitzender der BUND-Regionalgruppe Detmold, den Europaabgeordneten Elmar Brok (CDU) zur künftigen EU-Agrarpolitik befragt. Hintergrund ist die am 12. März anstehende Entscheidung des Europaparlaments über die künftige Verteilung der Landwirtschaftssubventionen (offiziell: Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik, GAP). Die EU-Kommission hat Vorschläge vorgelegt, die Verteilung der Mittel künftig von ökologischen Mindeststandards abhängig zu machen (sog. Greening). Der Agrarausschuss des Europaparlaments hat in seiner Entscheidung am 23. Januar leider die meisten dieser Vorschläge stark verwässert.
Montag, 18. Februar 2013
FDP Niedersachsen log über Fracking
Fracking ist eine neuartige Methode der Erdgasförderung, bei der Wasser und Chemikalien unter hohem Druck in tief liegende Gesteinsschichten gepresst werden, um das darin gebundene Erdgas herauszuzwingen. Die Homepage der FDP-Landtagsfraktion Niedersachsen hatte zum Thema Fracking eine Infoseite zusammengestellt, die auch von Exxon Mobil oder der RWE sein könnte. (Sie wurde inzwischen gelöscht.) Die FDP verwies unter dem Titel ”Umstrittene Gasförderung: Neue Studie gibt Entwarnung für Fracking" auf eine Studie von Prof. Charles Groat von der University of Texas, der in der 414-seitigen Untersuchung Fracking-Daten sowie die Berichterstattung über Fracking in den Medien untersucht hatte. Dieser Professor hatte sich, wie Mitte 2012 herauskam, von der amerikanischen Gasindustrie für mehrere Hunderttausend Dollar “sponsern” lassen, ohne das öffentlich anzugeben. Die University of Texas hat diese Studie inzwischen als ungültig, weil nicht wissenschaftlich unabhängig, eingezogen. Aber auch die fünf Thesen der FDP sind falsch oder fragwürdig, sagt das Bündnis "Gegen Gasbohren".
Dienstag, 12. Februar 2013
Schwarz-Erle - Anspruchsloser Baum erregt Argwohn unter Naturschützern
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| Kräftiges Wachstum: Einjährige Schwarz-Erlen am neu
angelegten Eselsbach in Leopoldshöhe-Asemissen |
Als hervorragender Uferschutzbaum und typische
Pionierbaumart ist die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) vielerorts entlang
von Bächen, in Bruch- und Auenwäldern bestandsbildend. Die von der Schwarz-Erle
dominierten Bruchwälder gehören zu den Waldgesellschaften mit der höchsten
Anzahl gefährdeter Pflanzen- und Tierarten und bieten Lebensraum für über 150
Insektenarten incl. 75 Schmetterlingsarten, mehreren Dutzend Vogelarten und über
70 Großpilzarten. Dennoch gibt es bei vielen Naturschützern Bedenken.
Samstag, 26. Januar 2013
Fukushima-Tag: Menschenkette rund um AKW Grohnde
Zum 2. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima wird am Samstag, 9. März 2013, eine Kette von Aktionen in einem 60-km-Umkreis des AKW Grohnde stattfinden. Dieser Abstand symbolisiert die Gefahrenzone, die bei einem GAU in Grohnde wahrscheinlich verstrahlt würde und evakuiert werden müsste. Die geplanten Aktionen kreuzen Ostwestfalen-Lippe entlang der Städte Minden, Porta Westfalica, Bad Oeynhausen, Löhne, Herford, Bad Salzuflen, Lage, Detmold, Horn-Bad Meinberg, Bad Driburg, Brakel und Beverungen. Aktionsschwerpunkte auf niedersächsischer Seite sind Göttingen und Hannover.
Sonntag, 20. Januar 2013
Demo gegen Agrarindustrie - Fotos, Berichte
Vier Busse mit rund 180 Umwelt-, Natur- und Tierschützerinnen und -schützern aus OWL sind am 19. Januar 2013 nach Berlin gefahren und haben dem eisigen Ostwind getrotzt.
Hier ein Bericht auf NGO-Online:
Grüne Woche Berlin: Kampfschweine attackieren Bauernverband
Bericht und Fotos auf bund.net
Hier ein Bericht auf NGO-Online:
Grüne Woche Berlin: Kampfschweine attackieren Bauernverband
Bericht und Fotos auf bund.net
Und einige Fotos von Peter Franzeck (BUND Herford):
Freitag, 11. Januar 2013
CDU-MdL gefährdet die Natur in der Senne, sagt Karsten Otte
Die aktuelle Kampagne von CDU- und FDP-Politikern und nachgelagerten Verbänden gegen das Nationalparkbüro in Bad Lippspringe zeigt nicht nur eine destruktive Einstellung zur Wald-Pädagogik, sondern ist Teil eines größer angelegten Feldzugs gegen jeglichen wirkungsvollen Naturschutz in der Senne! Das erklärte Karsten Otte, Sprecher der Bezirkskonferenz Naturschutz im Regierungsbezirk Detmold.
Montag, 7. Januar 2013
Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 19.1. in Berlin
WIR HABEN AGRARINDUSTRIE SATT!
Unter diesem Motto findet am 19. Januar 2013 die 3. große Demonstration in Berlin für eine wirkliche Wende in der Agrarpolitik statt.
In Bielefeld, Gütersloh, Werther, Herford, Lemgo, Detmold,
Minden, Petershagen und anderswo in OWL mobilisieren derzeit etliche Gruppen
zur geplanten Berliner Großdemo „Wir haben Agrarindustrie satt“, die am 19.1.
stattfinden soll, anlässlich der Grünen Woche und der Agrarministerkonferenz. Mehrere Busse sind schon jetzt
dabei, sich zu füllen.
Sonntag, 6. Januar 2013
Atomkraftgegner laden zur Regionalkonferenz nach Hameln
Atomkraftgegner aus der Region laden Vereine, Gewerkschaften, Parteien und Interessierte für Samstag, 12. Januar 2013 ab 14 Uhr zur Regionalkonferenz nach Hameln in das "Haus der Kirche" in der Emmernstr. 6. Dort soll intensiv die Aktions- und Menschenkette am 9. März 2013 anlässlich des 2. Fukushima-Jahrestages beraten werden.
Samstag, 5. Januar 2013
Die Bekassine ist Vogel des Jahres 2013 - NABU Leopoldshöhe trifft sich
Die NABU-Gruppe Leopoldshöhe trifft sich am Donnerstag, 10.Januar 2013, um 20 Uhr im „Evenhauser Krug“.
Themen u.a.:
Botschafterin für die Lebensräume Moore und Feuchtwiesen
Die Bekassine - Vogel des Jahres 2013
Viele Feuchtwiesenbewohner - so wie etwa die Bekassine - sind selten geworden, weil immer mehr Nassgrünland aufgegeben oder anders bewirtschaftet wird.
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Gefährlicher Domino-Effekt durch A 33
Zur Teilstück-Eröffnung: OWL-Bündnis warnt vor Folgen der Autobahn
Bielefeld. Vor einem gefährlichen Domino-Effekt durch die A 33 warnt das Bündnis gegen überflüssigen Straßenbau in Ostwestfalen-Lippe anlässlich der Einweihung des Teilstücks im Bielefelder Süden. Sprecherin Marion Ernsting hält den Jubel angesichts der Eröffnung für verfehlt: „Diese Autobahn zieht weitere Straßen nach sich - und weiteren Verkehr. Der immer wieder propagierte Entlastungseffekt ist zum größten Teil einfach nur gut vermarktetes Wunschdenken.“
Bielefeld. Vor einem gefährlichen Domino-Effekt durch die A 33 warnt das Bündnis gegen überflüssigen Straßenbau in Ostwestfalen-Lippe anlässlich der Einweihung des Teilstücks im Bielefelder Süden. Sprecherin Marion Ernsting hält den Jubel angesichts der Eröffnung für verfehlt: „Diese Autobahn zieht weitere Straßen nach sich - und weiteren Verkehr. Der immer wieder propagierte Entlastungseffekt ist zum größten Teil einfach nur gut vermarktetes Wunschdenken.“
Donnerstag, 22. November 2012
Nationalpark: Stillstand ist Rückschritt für Lippe und OWL
Pressemitteilung der Naturschutzverbände vom 22.11.12 zum Scheitern der Tauschverhandlungen um einen Nationalpark:
Die Entscheidung des Landesverbandes Lippe, den zur Errichtung des Nationalparks Teutoburger Wald notwendigen Flächentausch abzulehnen, stößt bei den Naturschutzverbänden auf Unverständnis und scharfe Kritik.
Die Entscheidung des Landesverbandes Lippe, den zur Errichtung des Nationalparks Teutoburger Wald notwendigen Flächentausch abzulehnen, stößt bei den Naturschutzverbänden auf Unverständnis und scharfe Kritik.
Sonntag, 18. November 2012
DGB- und ver.di- Mitglieder ziehen positive Bilanz nach Nationalparktour in den Kellerwald
Detmold, 18.12.2012: Für den 17.11.12 hatten der DGB-Kreisverband Lippe und der ver.di Ortsverband Lippe in Zusammenarbeit mit der Nationalpark-Koordinierungsstelle in Detmold sowie der Naturschutzakademie des Landes NRW zu einer Exkursion in den Nationalpark Kellerwald-Edersee eingeladen.
Dienstag, 6. November 2012
Bundesverwaltungsgericht hat Klage gegen A 33 abgewiesen
Leipzig, 6.11.2012 (aja/clu/bth). Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat sein
Urteil über den Bau der Autobahn 33 in Ostwestfalen Montagmorgen
verkündet. Demnach wurde die Klage des BUND abgewiesen und die Autobahn
kann unverzüglich weitergebaut werden. Zum NW-Artikel dazu
Warum der BUND NRW Klage eingereicht hat
Warum der BUND NRW Klage eingereicht hat
Donnerstag, 1. November 2012
Lippe nicht reif für biologische Vielfalt?
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| So fließt ein natürlicher Bach: der Furlbach in Stukenbrock-Senne (Foto: Korff 2012) |
Alle Parteien einschließlich der Grünen sollten sich vom resignierenden Fazit von Landrat Friedel Heuwinkel betroffen fühlen. „Bestürzt sei er auch, dass nur wenige für Nachhaltigkeit einstünden“, heißt es unter der Überschrift „Großprojekt versinkt in politischen Gewässern“.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Die Bevölkerung will den Nationalpark!
30.10.2012: TNS-Emnid-Umfrage zum Nationalpark Senne-Teutoburger Wald-Egge
86 % der Bevölkerung von NRW wünschen sich einen Nationalpark in Senne, Teutoburger Wald und Eggegebirge. 76 % sind es trotz heftiger Anfeindungen durch die Gegner auch im Regierungsbezirk Detmold. Nur 10 % im Land bzw. 16 % in OWL lehnen ihn ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts. Dieses Votum einer großen Mehrheit ist ein klares Signal an die Parteien und auch an die Landesregierung: Die Bevölkerung will den Nationalpark!
86 % der Bevölkerung von NRW wünschen sich einen Nationalpark in Senne, Teutoburger Wald und Eggegebirge. 76 % sind es trotz heftiger Anfeindungen durch die Gegner auch im Regierungsbezirk Detmold. Nur 10 % im Land bzw. 16 % in OWL lehnen ihn ab. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Emnid-Instituts. Dieses Votum einer großen Mehrheit ist ein klares Signal an die Parteien und auch an die Landesregierung: Die Bevölkerung will den Nationalpark!
Freitag, 26. Oktober 2012
Nationalparkplanung weiter vorantreiben
Pressemitteilung von NABU, BUND und LNU vom 26.10.12: Nationalparkplanung weiter vorantreiben - Naturschutzverbände erwarten stärkeres Engagement der Landesregierung
Düsseldorf – Parteipolitischer Hickhack in Ostwestfalen-Lippe gefährdet die weitere Planung und Umsetzung des zweiten nordrhein-westfälischen Nationalparks. Die Ausweisung eines Buchenwaldnationalparks im Teutoburger Wald ist aber ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) erwarten daher, dass die Landesregierung den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess selbst in die Hand nimmt, sollte die Region mit der Umsetzung der Nationalparkplanung überfordert sein.
Düsseldorf – Parteipolitischer Hickhack in Ostwestfalen-Lippe gefährdet die weitere Planung und Umsetzung des zweiten nordrhein-westfälischen Nationalparks. Die Ausweisung eines Buchenwaldnationalparks im Teutoburger Wald ist aber ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt. Die nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) erwarten daher, dass die Landesregierung den weiteren Planungs- und Umsetzungsprozess selbst in die Hand nimmt, sollte die Region mit der Umsetzung der Nationalparkplanung überfordert sein.
Freitag, 10. August 2012
Tierquälerei und Antibiotika-Missbrauch in der Billigfleischproduktion schreien zum Himmel
Korff: „Nicht das Ausland ist schuld; Deutschland ist schuld an der Misere“
Die BUND-Regionalgruppe Detmold fordert, dass die Haltungsbedingungen für Mastkälber und Mastschweine bundesweit schnell und drastisch verbessert werden. Steigende Fleischpreise seien dafür in Kauf zu nehmen. Diese Konsequenz müsse man aus den jüngst aufgedeckten grauenhaften Haltungsbedingungen in der Kälbermast ziehen, aber auch aus dem immer wieder aufgedeckten, offenbar systematischen Antibiotika-Missbrauch in der deutschen Massentierhaltung.
Die BUND-Regionalgruppe Detmold fordert, dass die Haltungsbedingungen für Mastkälber und Mastschweine bundesweit schnell und drastisch verbessert werden. Steigende Fleischpreise seien dafür in Kauf zu nehmen. Diese Konsequenz müsse man aus den jüngst aufgedeckten grauenhaften Haltungsbedingungen in der Kälbermast ziehen, aber auch aus dem immer wieder aufgedeckten, offenbar systematischen Antibiotika-Missbrauch in der deutschen Massentierhaltung.
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