
Donnerstag, 12. Januar 2017
Wir haben Agrarindustrie satt! Demo am 21. Januar 2017 - Busse aus OWL

Dienstag, 30. August 2016
BUND Lippe ermöglicht Urinuntersuchung auf Glyphosat
Ferdinand Joseph Aßmuth von der Leopoldapotheke (links) und Willi Hennebrüder vom BUND Lippe (rechts) bei der Projektvorstellung
Der Wirkstoff Glyphosat in Pflanzenschutzmitteln (ROUNDUP) ist sehr umstritten. Dies war auch der Grund für den BUND Lippe im vergangenen Jahr den Agrarwissenschaftler und Landwirt Dr. Peter Hamel zu einem Vortrag nach Lippe zu holen. Seine Forderung „Glyphosat muss vom Acker und aus der Nahrungskette.” In seinem Vortrag stellte er seine eigene Urinuntersuchung vor, bei der zu seiner Überraschung eine Belastung mit Glyphosat festgestellt worden war. Diese Aussage und weitere Studien zu Urinbelastungen haben den BUND Lippe nun veranlasst das Thema erneut aufzugreifen. Nun bietet der BUND Lippe in Kooperation mit Apotheken eine Urinuntersuchung auf Glyphosat an. Wir möchten den Bürgern die Möglichkeit geben die eigene Belastung festzustellen.
Rettung für Milchbauern ist möglich
Eiscafé Cortina in Lemgo bietet Eis aus BIO-Vollmilch an
In Lippe hat die Kreisgruppe im Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ein Projekt zur Förderung des BIO-Milchabsatzes gestartet. Im Eiscafé Cortina in Lemgo wird ab sofort Eis aus BIO-Vollmilch der Molkerei Eben Ezer aus Lemgo angeboten. Ein Konzept mit kurzen Wegen vom Erzeuger zum Verbraucher. Mit dem Projekt will der BUND auf das Milchproblem aufmerksam machen und zugleich einen Lösungsweg aufzeigen. Im Kreis Lippe ist es das erste Eiscafé mit diesem Angebot, evtl. sogar das einzige Eiscafé in ganz NRW. Ziel ist es auch auf diesem Weg die Nachfrage nach BIO-Milch zu steigern und mehr Bauern die Möglichkeit eines Umstiegs zu eröffnen. Dazu würde es der BUND Lippe begrüßen, wenn möglichst viele Eis-Cafés in Lippe zukünftig Eis aus BIO-Vollmilch anbieten würden.
Dienstag, 2. August 2016
BUND Lemgo unterstützt Forschung nach Inhaltsstoffen von Äpfeln
Willi Hennebrüder (BUND Lemgo), Professor Dr. Jürgen Zapp und Kirsten Wittkötter (Studentin an der Hochschule OWL) untersuchen kasachische Wildäpfel. Rechts unten Meinolf Hammerschmidt
Die Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat zum Zweck der Analyse von Inhaltsstoffen Äpfel aus dem Herkunftsland der Kulturäpfel beschafft. Bis vor wenigen Jahren wurde vermutet, dass unsere Kulturäpfel vom Holzapfel (Malus Sylvestris) abstammen. Erst durch die Möglichkeiten der modernen DNA-Analyse wurde man weiter östlich in der Gegend um Alma Ata, der „Vater der Äpfel” in Kasachstan entlang des Tien-Shan-Gebirges („Das himmlische Gebirge“) fündig. Der dort in ganzen Wäldern vorkommende Wildapfel (Malus sieversii) hat über Jahrhunderte eine Vielzahl von Sorten geschaffen, über deren Inhaltsstoffe kaum etwas bekannt ist. Die Wildapfelbäume werden mehrere 100 Jahre alt, wobei die Äpfel wesentlich kleiner ausfallen.
Montag, 1. August 2016
Wachsendes Interesse an der Herkunft des Brotgetreides
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| Exkursionsteilnehmer des BUND Lippe am Schloss Wendlinghausen |
Montag, 16. Mai 2016
Zaunkönig als Helfer im Nutz- und Naturgarten schützen
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| Zaunkönig. Foto by Andreas Trepte (Own work) [CC BY-SA 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons |
Die Kreisgruppe Lippe im
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland bittet die Gartenbesitzer, auf den
Einsatz von Spritzmittel zu verzichten. Gerade jetzt sind die Vögel, z. B. die Zaunkönige, dabei, ihren
Nachwuchs aufzuziehen. Werden Spritzmittel eingesetzt, nehmen die Vögel die noch
im Todeskampf zappelnden Raupen auf und füttern damit ihren Nachwuchs. Dieser
hat dann keine Überlebenschance.
Dienstag, 19. April 2016
20 Jahre Bezirkskonferenz Naturschutz - „Erfolgreich, aber auch konfliktreich“
Kontroverse Diskussion mit Umweltminister Remmel über Ausbau der Windkraft
Seit 1996 existiert die Bezirkskonferenz Naturschutz in OWL - ein landesweit lange Zeit einmaliges Gremium (es gibt nur eine vergleichbare Einrichtung im Regierungsbezirk Münster). Die jährlich tagende Konferenz wurde gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen ehren-und hauptamtlichen Vertretern des Natur- und Landschaftschutzes in der Region zu stärken. Als Sprecher ist seit vielen Jahren Karsten Otte aktiv, Obstbauer aus dem Kreis Herford. Die Geschäftsführung liegt bei der Bezirksregierung, deren Chefin die Tagung mit den Worten „20 Jahre Bezirkskonferenz Naturschutz waren mitunter konfliktreich - aber auch erfolgreich!“ eröffnete. Ihre Anwesenheit über den gesamten Verlauf der Veranstaltung und der Besuch des Ministers aus Düsseldorf noch am späteren Abend zeigt die Wertschätzung dieses breit aufgestellten Gremiums.Montag, 11. April 2016
Vogelnistkästen an sicherem Platz anbringen oder schützen
Im April beginnen fast alle Vogelarten damit Nachwuchs heranzuziehen. Der BUND Lippe weist darauf hin, dass Nistplätze dabei vielen Gefahren ausgesetzt sind. So nimmt in Deutschland der Bestand an Katzen seit Jahren zu. Für unsere Vogelwelt bedeutet dies ein erhöhtes Risiko. Experten gehen inzwischen von einem Bestand von rund 8,4 Millionen Katzen inkl. ca. 2 Millionen verwilderter Hauskatzen aus, berichtet der Kreisverband Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Doch es gibt katzensichere Nistkästen.
Donnerstag, 7. April 2016
Stadtautobahn B66n durch die Bielefelder Oststadt wieder aus der Versenkung aufgetaucht!
Die Planungen zu einer vierspurigen Stadtautobahn (B66n) – quer durch Bielefeld – wurden, da unsinnig, bereits vor vielen Jahren vom Bundestag verworfen. Doch nun gibt es eine Neuauflage des Vorhabens. Auf Betreiben der Industrie- und Handelskammer (IHK) steht die B 66n im Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030, der am 16. März 2016 veröffentlicht wurde – und zwar in der Kategorie „vorrangiger Bedarf“. Bürgerinitiative gegen B66n, BUND Kreisgruppe Bielefeld und VCD OWL rufen zu einer Trassenbegehung am 13. April und zu Stellungnahmen auf.
Mittwoch, 6. April 2016
Das Ringen um TTIP und CETA - Veranstaltung in Minden
Die EU-Kommission will den Vertrag zwischen der EU und
Kanada (CETA) noch in diesem Jahr in Kraft treten lassen. Die nationalen
Parlamente sollen vorher nicht gefragt werden. Wirtschaftsminister Gabriel hat
dagegen keine Einwände, obwohl er in der Vergangenheit betont hat, dass
Bundestag uind Bundesrat über das Abkommen abzustimmen hätten. Die SPD will
sich auf einem Parteikonvent Anfang Juni positionieren. Es besteht dringender
Diskussionsbedarf. Wir möchten daher zu einer Veranstaltung am 12. April einladen, auf der
die Ergebnisse der Nachverhandlungen zu CETA und die Tricks der EU-Kommission
diskutiert werden:
Freitag, 25. März 2016
Globalisierung der Natur: Gartenflüchtlinge bedrängen natürliche Lebensräume
| Invasive Riesensegge am Eselsbach in Leopoldshöhe |
Wer ein Gartencenter aufsucht, findet eine riesige Auswahl an Pflanzen vor. Viele davon entstammen mittlerweile fremden Weltgegenden, kommen aus Ländern rund um den Globus zu uns. Exotik ist angesagt in Gärten und Parks. „Doch“, darauf möchte der NABU Lippe eindringlich hinweisen, „in die heimische Natur gehören gebietsfremde Arten nicht“!
Viele neue Arten haben sich seit Jahrhunderten als sogenannte Neophyten in die heimischen Ökosysteme integriert und sind Bestandteil unserer Flora geworden. Andererseits gibt es einige fremde Arten, und es werden immer mehr, die sich nicht anpassen, sondern sich so vermehren, dass sie einheimischen Arten den Raum nehmen und sie verdrängen.
Mittwoch, 16. März 2016
Stromfresser austauschen und Energie sparen
Angesichts des immer deutlicher werdenden Klimawandels ruft die
Kreisgruppe Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland die Bürger zum
Handeln auf. Nach Auffassung des BUND ist der Klimawandel die größte
Herausforderung, die es im 21. Jahrhundert zu bewältigen gilt. Wer die
Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt erhalten möchte, muss vor allen Dingen in
Sachen Energiesparen und Energiewende aktiv werden und dies, so die Forderung
des BUND, muss auf allen Ebenen geschehen.
Montag, 1. Februar 2016
Glas, der unsichtbare Tod für Vögel
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| Judith Förster referiert in Höxter über Vogelschutz an Glasfassaden. Foto: Hanns-Dieter Mitzka |
In einem interessanten Vortrag in Höxter berichtete Dr.
Judith Förster im Vorfeld der Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Höxter desBundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., welche Gefahr Glas
für Vögel bedeutet: 250.000 - so viele Vögel verenden täglich nach Schätzungen
etwa in Europa durch den Aufprall an Glas. Entweder sterben sie direkt oder
aber später an den inneren Verletzungen, die sie sich durch den Aufprall
zugezogen haben.
TTIP & CETA: Freihandel auf Kosten der Länder des Südens
Sven Hilbig, Referent für Welthandel und globale
Umweltpolitik bei Brot für die Welt, spricht am Dienstag, 2. Februar, in Minden
auf Einladung des Mindener Bündnisses gegen TTIP, CETA und TiSA. Wann und wo: 19.30 Uhr,
Stift St. Marien, Stiftstraße 4, Minden. Eintritt frei, Spende willkommen.
Dienstag, 22. Dezember 2015
Wir haben Agrarindustrie satt! Busse aus OWL zur Demo am 16.1.2016 in Berlin
Vor fast einem Jahr waren wir 50.000 Menschen auf der Straße in Berlin, die für eine gute, bäuerliche und ökologische Landwirtschaft demonstriert haben. Im Januar wollen wir auf der "Wir haben es satt"-Demo noch mehr werden, denn es steht viel auf dem Spiel! Seien Sie dabei, wenn wir am 16. Januar wieder im Berliner Regierungsviertel wieder Gesicht zeigen gegen Tierfabriken, Gentechnik, Antibiotikamissbrauch und TTIP! Aus Bad Driburg, Barntrup, Bielefeld, Brakel, Detmold, Extertal, Herford, Höxter, Kalletal, Lage, Lemgo, Paderborn, Porta Westfalica, Rinteln und Werther fahren Busse nach Berlin.
BUND Lippe fordert Herkunftsangaben zu Produkten für Restaurantgäste und bei Cateringanbietern
Im Zeichen der Diskussion um Massentierhaltung, Keim- und Glyphosatbelastung von Lebensmitteln, Regionalität und fairen Handel fordert die Kreisgruppe Lippe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland mehr Information über die Herkunft der Produkte auch bei Restaurants und bei Cateringbetrieben. Entsprechende Informationen sollten im Internet und auf den Speisekarten vorhanden sein. In Lippe sind solche Angaben nur sehr selten zu finden. In Süddeutschland und Österreich aber immer häufiger anzutreffen. In Österreich werden entsprechende Angaben auf Speisekarten z.B. von der Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH ausdrücklich empfohlen.
Montag, 30. November 2015
Wir haben Agrarindustrie satt! Einladung zur Demo in Berlin - Vortrag über Glyphosat
Massentierhaltung, TTIP, Glyphosat in vielen Urinproben nachweisbar, ebenso in der Muttermilch, antibiotikaresistente Keime usw. usw. Helfen Sie mit ein Zeichen gegen diese Entwicklung von Agrarindustrie zu setzen. Um eines klar zu machen: Wir kritisieren nicht pauschal die Landwirtschaft, wir unterstützen dabei die Aktion der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, die ebenso zur Teilnahme an der Demonstration aufruft. Auch die gesamten Verbände im Bio- und Imkerbereich fordern auf zur Teilnahme an der DEMO. Die BUND-Kreisgruppe Lippe organisiert einen Bus zur Demo. - Dr. Peter Hamel sprach in Lemgo über die Gefahren durch Glyphosat.
Stachelbeerspanner ist Schmetterling des Jahres 2016
Berlin, 26.11.2015: Die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben den Stachelbeerspanner (Abraxas grossulariata) zum Schmetterling des Jahres 2016 gekürt. Der Nachtfalter steht auf der Roten Liste und wird bundesweit als gefährdet eingestuft.
Mittwoch, 11. November 2015
Clemens Tönnies, der "König der Schweine" - und der Beitrag der Verbraucher
Die Wochenzeitung "Die Zeit" veröffentlichte am 5.11.2015 ein ausführliches Dossier über den Rhedaer Großschlächter, Fleischproduzenten, Milliardär und Fußballfunktionär Clemens Tönnies. Darin geht es allerdings kaum um Agrar- oder Tierschutzfragen, sondern hauptsächlich um die Arbeitsbedingungen der u.a. rumänischen Werkvertragsarbeiter. Wer an einer Kopie interessiert ist, maile mir bitte eine Anfrage.
Jens J. Korff, BUND-Regionalgruppe Detmold/OWL
Der Artikel war Anlass einer interessanten Diskussion über die Rolle von Unternehmern und die Rolle von Verbrauchern bei jenen Fehlentwicklungen, die wir anprangern. Bitte setzen Sie die Diskussion bei Interesse über die Kommentarfunktion fort! Sie können auch anonym einen Kommentar absetzen.
Jens J. Korff, BUND-Regionalgruppe Detmold/OWL
Der Artikel war Anlass einer interessanten Diskussion über die Rolle von Unternehmern und die Rolle von Verbrauchern bei jenen Fehlentwicklungen, die wir anprangern. Bitte setzen Sie die Diskussion bei Interesse über die Kommentarfunktion fort! Sie können auch anonym einen Kommentar absetzen.
Montag, 9. November 2015
Bielefeld fürs Klima - Veranstaltungen zum Klimagipfel
Vom 30. November bis zum 11. Dezember 2015 wird die Weltgemeinschaft in Paris über ein neues globales Klimaabkommen verhandeln. Nach Ansicht nicht weniger Beobachter gilt es bei der 21. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (Conference of the Parties, COP 21) für die 194 Mitgliedstaaten, die letzte Chance der Klimadiplomatie zu nutzen – und nach Ansicht des Umweltjournalisten Nick Reimer wird Paris sogar darüber entscheiden, ob globale Herausforderungen auf demokratischem Wege gelöst werden können. Begleitend zum Klimagipfel in Paris hat sich ein Trägerkreis Bielefelder Institutionen und Gruppen unter dem Motto „Bielefeld fürs Klima!“ gegründet, um die Öffentlichkeit auf unsere Verantwortung für diese zentrale Zukunftsfrage aufmerksam machen. Neben einem Blog mit vielen Tipps zum Klimaschutz, persönlichen Statements und weiterführenden Links gibt es eine Veranstaltungsreihe zu Fragen des aktuellen Klimaschutz´ auf Bundes- und Landesebene.
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