Der Kreisverband Lippe im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland begrüßt das Ergebnis einer Internet-Umfrage Neuen Westfälischen Paderborn. Diese hatte die Leser am 17. Mai um Abstimmung über die Frage aufgefrodert: "Soll die Senne auch nach dem Abzug der Briten weiter vom Militär genutzt werden?" Innerhalb von 6 Tagen haben sich immerhin 965 Personen beteiligt. Das Ergebnis ist mehr als deutlich. 86,8 % der Bürger fordern, dass nach dem Abzug des Briten die Senne nicht weiter durch das Militär genutzt werden soll, womit der Weg in Richtung Nationalpark Senne einen wesentlichen Schritt voran käme.
Mittwoch, 28. Mai 2014
Freitag, 16. Mai 2014
"ZERO HECTARE - Flächenfraß auf Null!" Aktionskunst in Bielefeld
Die Bezirkskonferenz Naturschutz OWL ruft für den 5.-7. Juni 2014 zu Aktionen und Flashmobs gegen den Flächenfraß auf. Die Künstlergruppe ART at WORK stellt in ihrer Aktion "ZERO HECTARE - Flächenfraß auf Null" einen Hektar (d. h. eine Fläche von 100*100 m) in der Landschaft des Teutoburger Waldes bei Bielefeld dar. Parallel finden Straßenaktionen in der Innenstadt statt.
Anlass sind der Tag der Umwelt, der Tag der Nachhaltigkeit und die sog. Detmolder Erklärung, in der sich viele Kreise, Städte, Gemeinden sowie die IHK der Region dagegen ausgesprochen haben, dass der Flächenverbrauch begrenzt wird. Viele Verantwortliche wollen offenbar weiter und grenzenlos neue Wohn- und Gewerbegebiete und neue Straßen in die freie Landschaft bauen. Die Naturschützer wollen den "Flächenfraß" endlich stoppen und sind sich dabei einig mit den Landwirtschaftsverbänden.
Mittwoch, 14. Mai 2014
Tolles Portal für Käferfreunde: kerbtier.de
| Der Gelbrand-Flachläufer war bei kerbtier.de "Käfer der Woche" 25.4.2014 |
Das Portal www.kerbtier.de ist ganz der großen und faszinierenden Insektengruppe der Käfer gewidmet. Hunderte von professionellen Fotos erleichtern es dem wissbegierigen Naturwanderer herauszufinden, was für ein Käfer ihm über den Weg gelaufen ist. Es gibt wunderbare Übersichtsseiten über die Käferfamilien, hier z. B. die Laufkäfer, ein pfiffig programmiertes und gestaltetes Bestimmungswerkzeug "Käfer suchen nach Aussehen" und die Möglichkeit, sein Käferfoto einzusenden und von Experten bestimmen zu lassen. Auf Verbreitungskarten kann man sich zu jeder Art die gemeldeten Fundorte anzeigen lassen. Kleiner Wermutstropfen: Leider fehlt eine mobile Version der Website, wenn man unterwegs ist und per Smartphone darauf zugreifen will. Dann wird es verflixt schwierig, die Funktionen zu bedienen. Auch sind einige Navigationen, z. B. die der Verbreitungskarten, nur zu bedienen, wenn man die lateinischen Namen der Käfer kennt.
Jens Jürgen Korff
Montag, 12. Mai 2014
12.000 Demonstranten fordern in Berlin: Energiewende darf nicht kentern
12.000 Demonstranten fordern in Berlin: Energiewende darf nicht kentern. Großdemonstration zu Lande und zu Wasser. Bundesregierung trifft auf breiten Widerstand der Bürger
Berlin: Mehr als 12.000 Teilnehmer demonstrierten am heutigen Samstag in Berlin zu Wasser und zu Lande gegen die Pläne der Bundesregierung, den Ausbau der erneuerbaren Energien auszubremsen. Mit rund 120 Booten, Kanus und Flößen auf der Spree sowie einer Demonstration entlang der Spreeufer forderten sie, die Energiewende nicht kentern zu lassen. Anschließend bewegte sich der Demonstrationszug durch das Berliner Regierungsviertel. Die Demonstration wurde von .ausgestrahlt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact und den Naturfreunden Deutschlands veranstaltet und von einem breiten Bündnis verschiedener Organisationen und Initiativen unterstützt. Auch aus OWL waren mehrere Busse mit Demonstranten in Berlin.Nationalpark Schwarzwald gutes Beispiel für einen Nationalpark Senne
Der Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge e.V. erwartet von der NRW Landesregierung entschlossenes Handeln und unverzügliche Maßnahmen zur Einrichtung eines Nationalparks Senne
Die Schaffung des Nationalparks Schwarzwald, der am 5. Mai feierlich eröffnet wurde, ist ein weiteres Beispiel dafür, dass großflächiger Schutz der Natur, wo sie sich frei entfalten kann, nur bei entschlossenem Handeln der Landesregierungen möglich ist.
Die Schaffung des Nationalparks Schwarzwald, der am 5. Mai feierlich eröffnet wurde, ist ein weiteres Beispiel dafür, dass großflächiger Schutz der Natur, wo sie sich frei entfalten kann, nur bei entschlossenem Handeln der Landesregierungen möglich ist.
Mittwoch, 7. Mai 2014
Wie gefährlich ist die Erderwärmung? Antworten von Stefan Rahmstorf - Energiewende-Demo 10. Mai in Berlin
Ende März 2014 sprach der Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung in Detmold zum Thema: "Wie gefährlich ist die Erderwärmung?" 320 Zuhörer haben seinen Vortrag gehört. Es folgt eine Zusammenfassung des Vortrages in wenigen Sätzen. Am 10. Mai 2014 fahren Busse aus der Region zur Energiewende-Demo in Berlin.
Samstag, 8. März 2014
Acht Bielefelder Bäume auf Facebook und Twitter aktiv
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| Blutbuche auf dem Friedhof Jahnplatz (oben) Im Bunker Ulmenwall, v. l.: Mathias Wennemann, Jens Jürgen Korff, Ulrike Fauteck, Sven Christeleit, Jens Ubbelode, Uwe Gagelmann, Werner Bode |
Stadtjubiläumsaktion des BUND Bielefeld startete am 28. Februar 2014 – Bäume als Zeitzeugen Bielefelder Geschichte – Ein Interview mit einer Hängebuche
Freitag, 7. März 2014
Rotgrüne Länder NRW und Niedersachsen setzen auf Straße statt Bahn
Nicht die A 2, sondern Bahnstrecken müssen zu ihrer Entlastung ausgebaut werden
Steinhagen. // Das „OWL-Bündnis gegen überflüssigen Straßenbau“* kritisiert das Vorhaben, die Autobahn 2 achtspurig auszubauen. „Das Bauprojekt ist ein weiteres Beispiel für die kreativlose Verkehrspolitik von Straßenplanern und Verkehrspolitikern“, sagt die Sprecherin des Bündnisses, Marion Ernsting. „Die milliardenschweren Pläne sind angesichts leerer Kassen ein Wolkenkuckucksheim." Ernsting wirft den rotgrünen Landesregierungen in Düsseldorf und Hannover vor, in die falsche Richtung zu investieren. Stattdessen sollten die Gelder im Verkehrsetat für die Instandsetzung maroder Straßen und Brücken verwendet werden.Dienstag, 11. Februar 2014
Bundesverkehrswegeplan 2015 – ein Aberwitz
NRW plant 190 Kilometer neue Straßen in OWL für 650 Millionen Euro
Steinhagen. // NRW setzt weiterhin auf viele überflüssige Straßen. Das ist angesichts Finanznöte und Ressourcenknappheit ein Aberwitz. Trotz großer Ankündigung der Landesregierung ist keine verkehrs- und klimapolitische Mobilitätswende zu sehen. So umfasst der Vorschlag von NRW-Verkehrsminister Groschek zum Bundesverkehrswegeplan 2015 insgesamt 279 Projekte mit 72 neuen Fernstraßen. Rund 50 liegen in Ostwestfalen-Lippe – darunter vier Autobahnabschnitte.
„Das sind 190 Kilometer neue Straßen in unserer Region, die schätzungsweise über 650 Millionen Euro kosten. Dabei ist der Nutzen vieler Straßen äußerst fraglich“, sagt Marion Ernsting, Sprecherin des „OWL-Bündnisses gegen überflüssigen Straßenbau“. Der Zusammenschluss von rund 30 Verbänden und Bürgerinitiativen ist entsetzt vom Vorgehen des Landes.
Steinhagen. // NRW setzt weiterhin auf viele überflüssige Straßen. Das ist angesichts Finanznöte und Ressourcenknappheit ein Aberwitz. Trotz großer Ankündigung der Landesregierung ist keine verkehrs- und klimapolitische Mobilitätswende zu sehen. So umfasst der Vorschlag von NRW-Verkehrsminister Groschek zum Bundesverkehrswegeplan 2015 insgesamt 279 Projekte mit 72 neuen Fernstraßen. Rund 50 liegen in Ostwestfalen-Lippe – darunter vier Autobahnabschnitte.
„Das sind 190 Kilometer neue Straßen in unserer Region, die schätzungsweise über 650 Millionen Euro kosten. Dabei ist der Nutzen vieler Straßen äußerst fraglich“, sagt Marion Ernsting, Sprecherin des „OWL-Bündnisses gegen überflüssigen Straßenbau“. Der Zusammenschluss von rund 30 Verbänden und Bürgerinitiativen ist entsetzt vom Vorgehen des Landes.
Kommunalpolitiker in OWL für ungebremste Naturzerstörung / Naturschützer entsetzt über "Detmolder Erklärung"
Die Bezirkskonferenz Naturschutz hat am 14. Februar 2014 entsetzt auf die Stimmen aus vielen Kommunen und aus der Wirtschaft reagiert, eines der wenigen konkreten Ziele des Entwurfs zum Landes-Entwicklungsplan (LEP) zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen zu bekämpfen. Der LEP-Entwurf der Landesregierung strebt an, den Flächenverbrauch im Land NRW bis 2020 auf im Durchschnitt 5 Hektar am Tag zu begrenzen. In einer „Detmolder Erklärung“ haben zahlreiche Lokalpolitiker und die Industrie- und Handelskammer eine Wahlkampf-Kampagne gegen die Begrenzung der Boden- und Naturzerstörung entfacht. Am 28. Februar 2014 hat das Landesbüro der Naturschutzverbände NRW zum LEP-Entwurf kritisch Stellung genommen.
Mittwoch, 15. Januar 2014
Busse aus OWL zur Agrardemo in Berlin am 18.1.2014
Wir haben Agrarindustrie satt!
Aus OWL fahren am Samstag mehrere Busse nach Berlin, nämlich aus Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Petershagen, Rahden und Werther. Die Wetteraussichten: Sonne, 5 °C, Windstärke 2-3.
Aus OWL fahren am Samstag mehrere Busse nach Berlin, nämlich aus Bielefeld, Detmold, Herford, Kalletal, Lage, Lemgo, Minden, Petershagen, Rahden und Werther. Die Wetteraussichten: Sonne, 5 °C, Windstärke 2-3.
Donnerstag, 9. Januar 2014
NABU Lippe bewertet die Naturschutzziele im Koalitionsvertrag
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| Gefährdete Orchideenart: die Bienen-Ragwurz (Foto: NABU Lippe/Thies) |
Montag, 6. Januar 2014
BUND Lemgo wünscht sich für 2014, dass Verbraucher auf Plastiktüten verzichten
Mehr als 200.000 Plastiktüten werden
Jahr für Jahr auf dem Lemgoer Wochenmarkt von den Blumen-, Obst- und
Gemüseständen an ihre Kunden ausgegeben. Dies hat eine Umfrage der Lemgoer Ortsgruppe
im BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland ergeben. Hochgerechnet auf alle
Wochenmärkte in Lippe wären dies über 1.000.000 Plastiktüten, die Jahr für Jahr
auf den Wochenmärkten ausgegeben werden und nach wenigen Stunden der Nutzung
schon im Müll landen. Die Zahl übersteigt selbst die schlimmsten Befürchtungen,
die man beim BUND vermutet hat. Von daher startet man in 2014 in Lippe eine
Aktion, um die Plastiktütenflut einzudämmen.
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Umweltverbände: "Fracking mit Ansage"
Paderborn
(au). "Die Aussage, dass der Einsatz umwelttoxischer Substanzen beim
Fracking abgelehnt wird, kommt einem faktischen Verbot gleich", hatte der
CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann die Vereinbarungen im
Koalitionsvertrag zu diesem Thema kommentiert. Die Arbeitsgemeinschaft der
Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände ist jedoch nicht zufrieden mit dem,
was in Berlin zum Fracking ausgehandelt worden ist, wie der Paderborner
Sprecher Fritz Buhr in einer Erklärung mitteilt. Die Verbände halten die
Verabredungen für "absolut unzureichend und finden ihre schlimmsten
Befürchtungen bestätigt". Daher appellieren sie an die Bürgerinnen und
Bürger, ihre Unterschriftensammlung "Stop Fracking OWL" zu unterstützen.
Gutes Essen, gute Landwirtschaft für alle! Demo in Berlin am 18. Januar 2014
Bereits zum vierten Mal organisiert der
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) zusammen mit einem
breiten Bündnis die Demonstration »Wir haben Agrarindustrie satt!«. Die
bundesweite Großdemo findet wieder zu Jahresbeginn anlässlich der »Grünen
Woche« statt, der weltweit wichtigsten Messe für Landbau und
Nahrungsmittelwirtschaft. Das Motto lautet »Gutes Essen und gute
Landwirtschaft für alle und weltweit«. Bauern, Tierschützer, Imker und
Naturschützer treten für eine faire und nachhaltige Agrarwirtschaft ein,
protestieren gegen Höfesterben und Millionen geplanter Mastplätze für Hühner
und Schweine in Deutschland. Die BUND-Kreisgruppe Minden-Lübbecke organisiert einen Bus nach Berlin.
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Positive Ortsentwicklung ohne Flächenfraß
Bürgermeister von Barnstorf bei den 1. Bielefelder Gesprächen „Alternativen
zum Flächenfraß“ – Zuhörer begeistert über Erfolgsgeschichte einer Konversion
und über beispielhaftes Flächenmanagement
Die BUND-Regionalgruppe
Detmold hatte dazu eingeladen, an positiven Beispielen Alternativen zum
anhaltenden Flächenverbrauch aufzuzeigen. Bereits der erste Gastredner Jürgen
Lübbers, Bürgermeister der niedersächsischen Samtgemeinde Barnstorf,
begeisterte mit seinem engagiert vorgetragenen Erfolgsbericht die knapp 20
Zuhörer aus Bielefeld, Herford, Paderborn, Gütersloh und Essen. Kern der Entwicklung in Barnstorf war die
Umwandlung (Konversion) einer großen Bundeswehrkaserne in ein florierendes
Gewerbegebiet.
Dienstag, 12. November 2013
Bielefelder Gespräche: Alternativen zum Flächenfraß
Zum ersten Termin der "Bielefelder Gespräche: Alternativen zum Flächenfraß" hat die BUND-Reggionalgruppe Detmold Jürgen Lübbers eingeladen. Er ist Bürgermeister der Samtgemeinde Barnstorf in
Niedersachsen, spricht über das Projekt „Gläserne Konversion“, bei dem 2006-09
unter Beteiligung von Forschern und der Bevölkerung eine 20 ha große
Kasernenfläche der Bundeswehr umgenutzt worden ist. Termin: Dienstag, 26.
November, 18 Uhr im Bielefelder Welthaus. Es ist das erste der "Bielefelder Gespräche", in denen die BUND-Regionalgruppe Detmold die Frage beleuchten will, wie der enorme Flächenfraß, das Zubauen von freier Landschaft, gestoppt werden könnte.
Expertendiskussion: Schaden Kühe dem Klima?
Auch die Frage, ob Hochleistungskühe im Stall effizienter und klimafreundlicher sind als traditionelle Milchkühe auf der Weide, wird kontrovers diskutiert. Dazu ein interessanter Hintergrund-Artikel von Susanne Aigner in Telepolis 10.11.2013:
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Offener Brief von Burkhard Meier an den Bauernverband
Der lippische Landwirt Burkhard Meier, früherer Vorsitzender des Lippischen Heimatvereins, ist im Oktober 2013 aus Protest gegen die Agrarpolitik des Deutschen Bauernverbandes aus diesem Verband ausgetreten. Anlass waren mehrere Hintergrundberichte des NDR über Aktivitäten der dortigen Landvolk-Funktionäre Werner Hilse und Franz-Josef Holzenkamp. Meier begründet seinen Schritt in einem offenen Brief an Herbert Quakernack, Geschäftsführer des Lippischen Landwirtschaftlichen Hauptvereins (LLHV).
Donnerstag, 24. Oktober 2013
"Allee des Jahres 2013": BUND kürt 150-jährige Lindenallee in der Senne bei Augustdorf
| Die "Allee des Jahres" zwischen Augustdorf und Schlangen.Oesterholz. Foto: Ulrich Thomas |
Zum „Tag der Allee“ am 20. Oktober:
Nordrhein-Westfalen siegt bei Wahl des schönsten „Grünen Tunnels“
Berlin: Die „Allee des Jahres 2013“ ist eine 150-jährige Lindenallee zwischen Augustdorf und Schlangen-Oesterholz am Teutoburger Wald in Nordrhein-Westfalen. Dies verkündete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum heutigen „Tag der Allee“. Das beeindruckende Foto der geschlossenen Lindenallee in NRW sei beispielhaft für die Bedeutung von älteren Alleen für die Artenvielfalt, so die Jury zur Begründung ihrer Wahl.
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