Willi Hennebrüder (BUND Lemgo), Professor Dr. Jürgen Zapp und Kirsten Wittkötter (Studentin an der Hochschule OWL) untersuchen kasachische Wildäpfel. Rechts unten Meinolf Hammerschmidt
Die Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat zum Zweck der Analyse von Inhaltsstoffen Äpfel aus dem Herkunftsland der Kulturäpfel beschafft. Bis vor wenigen Jahren wurde vermutet, dass unsere Kulturäpfel vom Holzapfel (Malus Sylvestris) abstammen. Erst durch die Möglichkeiten der modernen DNA-Analyse wurde man weiter östlich in der Gegend um Alma Ata, der „Vater der Äpfel” in Kasachstan entlang des Tien-Shan-Gebirges („Das himmlische Gebirge“) fündig. Der dort in ganzen Wäldern vorkommende Wildapfel (Malus sieversii) hat über Jahrhunderte eine Vielzahl von Sorten geschaffen, über deren Inhaltsstoffe kaum etwas bekannt ist. Die Wildapfelbäume werden mehrere 100 Jahre alt, wobei die Äpfel wesentlich kleiner ausfallen.





